Russischer Gleitbombenangriff: Tote und Verletzte in Sumy
Russland setzt in seinem inzwischen mehr als vier Jahre dauernden Krieg gegen die Ukraine häufig Gleitbomben ein. Sie werden von Flugzeugen noch weit von der Front entfernt abgeworfen und schweben dann über eine Entfernung von mehreren Kilometern in Richtung Ziel. Obwohl die Waffen gelenkt sind, gelten sie als nicht besonders zielsicher. Immer wieder treffen sie zivile Objekte.
Russland beansprucht die vier ukrainischen Regionen Cherson, Donezk, Luhansk und Saporischschja für sich. Russische Truppen halten aber auch Landstreifen in den an Russland angrenzenden ukrainischen Regionen Sumy und Charkiw besetzt. Kremlchef Wladimir Putin hatte im vergangenen Jahr erklärt, dort eine Pufferzone schaffen zu wollen, um die russische Zivilbevölkerung vor ukrainischen Angriffen zu schützen. Während die Geländegewinne der russischen Einheiten dort minimal sind, hat das Leiden der ukrainischen Zivilbevölkerung dadurch noch einmal zugenommen.