Russland überzieht Ukraine mit neuen schweren Angriffen
Nach Klitschkos Angaben waren erneut Infrastrukturobjekte Ziel der Raketenangriffe. Es habe aber auch Einschläge in privaten Wohnhäusern gegeben. Kiew kämpft wegen der ständigen russischen Luftangriffe seit Wochen mit Problemen bei der Energieversorgung - sowohl beim Strom als auch bei der Heizung.
Einen Verletzten gab es auch in Odessa nach einem massiven russischen Drohnenangriff. Weiteren 23 Personen werde psychologische Hilfe nach einem Einschlag in einem neunstöckigen Wohnhaus geleistet, schrieb Gouverneur Serhej Lyssak bei Telegram. Im Visier waren demnach auch dort Energieanlagen. In einem Infrastrukturobjekt sei ein Feuer ausgebrochen, teilte Lyssak mit. Schäden durch die Drohnenangriffe gab es demnach zudem in einem Supermarkt und an mehreren Marktständen.
Russland beschiesst systematisch die Energieversorgung der Ukraine. Nach Darstellung Moskaus handelt es sich um militärische Ziele, da der erzeugte Strom von der Rüstungsindustrie genutzt werde. Millionen Ukrainer sind wegen der andauernden Attacken mitten im Winter Dunkelheit und Kälte ausgesetzt.