Selenskyj bestimmt neuen Chef des Militärgeheimdienstes
«Wir konzentrieren uns weiterhin darauf, das wirtschaftliche Potenzial Russlands zu schwächen: Je weniger der Aggressor verdient, desto mehr Möglichkeiten gibt es für die Diplomatie. Dies gilt insbesondere für die russischen Ölexporte, die eingeschränkt und billiger werden», sagte Selenskyj. Er äusserte sich auch mit Blick auf die zahlreichen Drohnenschläge gegen die Energieinfrastruktur des Nachbarlandes.
«Ähnlich verfahren wir auch in Bezug auf die russische Rüstungsproduktion: Je mehr wir die Verbindungen des Aggressors zur Welt und seine Umgehungsstrategien für Sanktionen unterbrechen, desto grösser ist das Potenzial für Bemühungen zur Beendigung des Krieges», sagte Selenskyj weiter. Er sei dem Auslandsgeheimdienst für seine Arbeit dankbar. Unklar war, wer künftig die Auslandsaufklärung der Ukraine führt.
Die Ukraine wehrt sich mit westlicher Hilfe, darunter auch von befreundeten Geheimdiensten, seit bald vier Jahren gegen den russischen Angriffskrieg. Trotz Verhandlungen ist ein Ende des Krieges bisher nicht in Sicht.