Selenskyj: Habe mit Trump über Patriot-Lizenzen gesprochen
Ausserdem sei es um eine Wiederbelebung der diplomatischen Bemühungen um ein Kriegsende gegangen. «Ich bin den Vereinigten Staaten dankbar für ihre feste Unterstützung», erklärte Selenskyj. Die USA sehen sich in dem Krieg als Vermittler - ihre Bemühungen für ein Kriegsende sind zuletzt aber auch infolge des eigenen Kriegs gegen den Iran in den Hintergrund geraten.
Das Gespräch zwischen Trump und Selenskyj fand hinter verschlossenen Türen statt und endete US-Medien zufolge nach einer guten Stunde.
Trump und Selenskyj haben sich in den vergangenen Wochen häufiger gesehen: Anfang des Monats beim Nato-Gipfel in Ankara und Mitte Juni beim G7-Gipfel im französischen Évian. Bei beiden Gipfeln trugen die USA auch gemeinsame Positionen zum Ukraine-Krieg mit. Trump hob in Ankara zudem hervor, dass er ein gutes Verhältnis zu seinem ukrainischen Amtskollegen habe.
Nach Selenskyj empfängt Trump auch noch Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu in Washington. Es wird erwartet, dass alle drei im Anschluss an einer Gedenkveranstaltung für den kürzlich gestorbenen US-Senator Lindsey Graham teilnehmen. Dieser galt sowohl als wichtiger Unterstützer der Ukraine als auch Israels im US-Kongress.