Selenskyj warnt vor neuem massiven russischen Luftangriff
Der Ukrainer warf Moskau erneut vor, im Gegensatz zu Kiew nicht zu Kompromissen bereit zu sein. «Russland verwirft alles, setzt die Sturmangriffe an der Front und die Luftschläge auf unsere Städte und die Energieversorgung fort», betonte Selenskyj. Russland müsse zum Frieden unter anderem mit neuen Sanktionen gezwungen werden.
Selenskyj mahnt Verbündete zu schnelleren Nachschublieferungen
Die westlichen Verbündeten mahnte er zu rechtzeitigen Lieferungen von Flugabwehrmitteln. «Es ist notwendig, dass das, worüber wir in München mit den Partnern gesprochen haben, zeitnah umgesetzt wird», hob der Staatschef hervor. Ein Lieferverzug vergrössere nur die von den Angriffen verursachten Schäden.
Die Ukraine wehrt sich seit knapp vier Jahren mit westlicher Hilfe gegen eine russische Invasion. Seit dem Herbst hat Russland Angriffe mit Kampfdrohnen und Raketen auf ukrainische Energieanlagen intensiviert. In einem der härtesten Winter seit Jahren leiden Millionen Ukrainer unter Strom-, Heizungs- und Wasserausfällen. Am Dienstag und Mittwoch werden von den USA vermittelte Gespräche zwischen den Kriegsgegnern in Genf erwartet.