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Teenager unter Verdacht: Schüler in Dänemark erstochen

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Teenager unter Verdacht: Schüler in Dänemark erstochen

15. August 2026, 17:12 Uhr
ARCHIV - Der Schriftzug der dänischen Polizei «Politi» ist an einem Streifenwagen zu lesen. Foto: Steffen Trumpf/dpa/Symbolbild
© Keystone/dpa/Steffen Trumpf
Ein 16-Jähriger befindet sich nach dem gewaltsamen Tod eines gleichaltrigen Schülers in der dänischen Stadt Roskilde in Untersuchungshaft. Der Teenager wird verdächtigt, den 16-Jährigen am Rande einer Feier von Schülern erstochen zu haben, wie der dänische Rundfunk DR und die Nachrichtenagentur Ritzau unter Berufung auf Polizeiangaben berichten. Roskilde liegt westlich der dänischen Hauptstadt Kopenhagen.

Die Tat ereignete sich demnach am Freitag in der Nähe eines Parks, in dem die Feier stattgefunden haben soll. Dort versammelten sich laut Ritzau zahlreiche Jugendliche, um den Beginn des neuen Schuljahres zu feiern. Ein sogenanntes «Puttefest» gehört in Dänemark teils zum Schulstart. Dabei kommen neue Gymnasiasten zu grösseren Feiern zusammen. Die Feiern werden teilweise unter anderem wegen des oft hohen Alkoholkonsums kritisiert.

Der 16-Jährige erlitt den Angaben nach mehrere Stichverletzungen und starb im Krankenhaus. Warum es zu dem Vorfall kam, ist noch unklar. Die Polizei geht jedoch laut Ritzau davon aus, dass der Tat ein Konflikt voranging. Hinweise auf Verbindungen zum kriminellen Milieu gebe es derzeit nicht. Der 16-Jährige befindet sich nach einer Anhörung vor Gericht in einer Strafeinrichtung für Jugendliche. Medienberichten zufolge bestreitet er die Vorwürfe.

Nach Angaben der Nachrichtenagentur Ritzau kam es am Samstag im Zuge der Anhörung vor Gericht zu kleineren Tumulten. Jugendliche versammelten sich demnach im Gerichtssaal und vor dem Gebäude und lieferten sich unter anderem Wortgefechte mit der Polizei.

Quelle: sda
veröffentlicht: 15. August 2026 17:12
aktualisiert: 15. August 2026 17:12