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Tote Geisel als Kibbuz-Bewohner identifiziert

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Tote Geisel als Kibbuz-Bewohner identifiziert

18. Oktober 2025, 09:27 Uhr
Menschen erweisen vor dem gerichtsmedizinischen Institut Abu Kabir ihre letzte Ehre, als die sterblichen Überreste von vier Geiseln aus dem Gazastreifen eintreffen. Foto: Ilia Yefimovich/dpa
© Keystone/dpa/Ilia Yefimovich
Die in der Nacht zu Samstag nach Israel zurückgeführte tote Geisel ist nach Angaben der israelischen Regierung als Elijahu Margalit identifiziert worden. Der damals 75 Jahre alte Bewohner der Kibbuz Nir Oz im Süden Israels war beim Terrorangriff der islamistischen Hamas am 7. Oktober 2023 ermordet und seine Leiche in den Gazastreifen verschleppt worden. Seine Tochter wurde lebend entführt und kam später im Rahmen einer Vereinbarung über die Übergabe von Geiseln frei.

Laut der Waffenruhe-Vereinbarung muss die Hamas insgesamt 28 Leichen übergeben. Noch immer befinden sich 18 tote Geiseln im Gazastreifen. Die Hamas hat erklärt, es sei für sie schwierig, die Leichen zu finden, weil sie unter Trümmern verschüttet seien.

Quelle: sda
veröffentlicht: 18. Oktober 2025 09:27
aktualisiert: 18. Oktober 2025 09:27