Trump zu Vorschlägen des Irans: «Ich bin nicht zufrieden»
Man tue derzeit alles, was telefonische Verhandlungen angehe, sagte Trump. Die Iraner hätten Schritte unternommen, er sei sich aber nicht sicher, ob sie jemals ans Ziel kommen würden. «Es herrscht enorme Uneinigkeit», sagte er über die iranische Führung. Alle Fraktionen wollten einen Deal, aber es sei ein völliges Durcheinander. Es gebe die Option, einen Deal zu machen oder den Iran ein für alle Mal auf militärischem Wege auszuschalten, sagte Trump. Letzteres bevorzuge er nicht, erklärte der US-Präsident auf Nachfrage.
In den vergangenen Wochen waren die Gespräche zwischen Washington und Teheran ins Stocken geraten. Es gilt weiterhin eine Waffenruhe, die Trump einseitig und ohne zeitliche Begrenzung verlängert hatte.
Teheran übergab nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Irna jüngst einen neuen Vorschlag an die Vermittler in Pakistan. Irans staatlicher Fernsehsender Irib vermeldete, Aussenminister Abbas Araghtschi habe in mehreren Telefonaten seine Amtskollegen in der Region über «neue Initiativen im Zusammenhang mit der Beendigung des Krieges» informiert. Über Inhalte der neuen Initiative wurde zunächst nichts bekannt.