Vulkan Mayon auf den Philippinen ausgebrochen
Das philippinische Institut für Vulkanologie und Seismologie (Phivolcs) erhöhte daraufhin die Warnstufe und betonte, möglicherweise stehe eine gefährliche grössere Eruption bevor. Der Vulkan liegt in der Provinz Albay südöstlich der Hauptstadt Manila.
Nach Phivolcs-Angaben ereignete sich der Ausbruch um 11.53 Uhr (Ortszeit). Starke, rasch aufsteigende Aschewolken seien vom Wind nach Westen und Südwesten getragen worden. In den Gemeinden Daraga und Guinobatan sowie in benachbarten Orten werde Ascheregen erwartet.
Warnung an Piloten
Den Behörden zufolge droht eine neue Phase magmatischer Aktivität. In den kommenden Tagen und Wochen gebe es die Gefahr von Lavaströmen und pyroklastischen Strömen - heissen Lawinen aus Gas, Asche und Gestein, die besonders die oberen und mittleren Vulkanhänge treffen könnten.
Die Luftfahrtbehörden wurden aufgefordert, Piloten vor Flügen in der Nähe des Kraters zu warnen. Bei einem plötzlichen Ausbruch könnten Aschewolken Flugzeuge gefährden.
Mayon ist regelmässig aktiv
Zuletzt hatte der Mayon im Mai seine Umgebung nach einem Ausbruch mit dicker Asche bedeckt. Mehr als 50 Dörfer rund um den Feuerberg waren betroffen. Der Mayon ist 2.462 Meter hoch und regelmässig aktiv.
Der südostasiatische Inselstaat liegt auf dem Pazifischen Feuerring, einem Vulkangürtel, der den Pazifik von drei Seiten umrahmt. In der Region kommt es häufig zu Erdbeben und Eruptionen: Es ist die geologisch aktivste Zone der Erde.