News
Regional

28-Jähriger streitet in Dielsdorf Tötung nach Küchen-Streit ab

Kriminalität

28-Jähriger streitet in Dielsdorf Tötung nach Küchen-Streit ab

4. November 2026, 12:31 Uhr
Wegen einem Streit um den Ämtliplan soll ein Eritreer seinen Mitbewohner erstochen haben. Am Mittwoch stand er deshalb vor dem Bezirksgericht Dielsdorf.
© Kantonspolizei Zürich
Ein 28-jähriger Eritreer hat am Mittwoch vor dem Bezirksgericht Dielsdorf abgestritten, seinen 18-jährigen Mitbewohner erstochen zu haben. Sie hätten wegen der dreckigen Küche und wegen des Ämtliplans gestritten, aber er habe ihn nicht getötet.

«Der Herd und der Küchentisch waren schmutzig», sagte der Beschuldigte. Sein Mitbewohner habe sich offensichtlich nicht an den Ämtliplan gehalten. Deshalb habe er alles geputzt und den Plan angepasst: Er tauschte die Namenstäfelchen aus, so dass sein Mitbewohner im Gegenzug seine Aufgaben übernehmen sollte.

Als sein Landsmann am 14. Juni 2025 in die Notwohnung in Oberglatt kam, gerieten die beiden sofort in Streit. «Ich habe versucht, ihn zu ignorieren.» Doch der andere habe ihn angegriffen. «Als ich die Küche verlassen habe, hat er aber noch gelebt.»

Die Staatsanwaltschaft fordert für den Eritreer eine Freiheitsstrafe von 15 Jahren. Danach soll er für 15 Jahre des Landes verwiesen werden. Das Bezirksgericht Dielsdorf eröffnet das Urteil am Freitag.

Quelle: sda
veröffentlicht: 4. November 2026 12:31
aktualisiert: 4. November 2026 12:31