Lebensmittel
Amt entdeckt potenziell krebserregenden Stoff in Glarner Rösti
Das Amt für Lebensmittelsicherheit und Tiergesundheit hat bei einer Rösti-Probe im Kanton Glarus eine potenziell krebserregende chemische Verbindung entdeckt. (Symbolbild)
© KEYSTONE/GAETAN BALLY
Bei einer Untersuchung von Kartoffelgerichten aus der Gastronomie im Kanton Glarus sind zwei Proben auf Acrylamid untersucht worden. Eine Rösti musste wegen eines deutlich zu hohen Gehalts beanstandet werden.
Im Frühjahr 2026 führte das Amt für Lebensmittelsicherheit und Tiergesundheit erneut eine Untersuchungskampagne zu Acrylamid in der Bündner und Glarner Gastronomie durch. Im Kanton Glarus wurden zwei Proben erhoben. Eine davon - eine Rösti - überschritt den gesetzlich festgelegten Höchstwert deutlich und wurde gemäss einer Medienmitteilung des Amts vom Freitag beanstandet.
Acrylamid kann bei unsachgemässer Zubereitung von Pommes Frites, Rösti und Bratkartoffeln entstehen und gilt als potenziell krebserregend. Eine fachgerechte Lagerung und Zubereitung der Kartoffeln hilft, die Bildung des Stoffes zu reduzieren.