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Fabian Rieder ist nach dem Arbeitssieg über Nordmazedonien «happy»

SUI - MKD 3:0

Fabian Rieder ist nach dem Arbeitssieg über Nordmazedonien «happy»

7. Oktober 2026, 01:13 Uhr
Fabian Rieder (22) wird nach seinem Führungstreffer von den Teamkollegen gefeiert
© KEYSTONE/MICHAEL SCHMID
Fabian Rieder ebenete der Schweiz den Weg zum Sieg gegen Nordmazedonien. Der Torschütze zum 1:0 über seinen richtigen Riecher, kleine Anpassungen und die gute Stimmung innerhalb des Teams.

Fabian Rieder, 3:0 tönt sehr souverän. War es das auch?

«Heute haben wir in der ersten Halbzeit keine gute Leistung gezeigt. Trotzdem hat man gesehen, dass wir zusammengehalten haben - auch wenn es nicht einfach war. In der zweiten Halbzeit konnten wir gut umstellen. Auch die Spieler, die reinkamen, haben einen super Job gemacht und uns Energie gegeben. Das zeichnet uns momentan aus: Wir haben eine grosse Breite im Kader und entsprechende Qualität auf der Bank. Am Ende haben wir verdient gewonnen.»

Sie haben vor dem 1:0 richtig spekuliert. Was ging Ihnen durch den Kopf, als Sie den Gegenspieler angelaufen sind?

«Nicht viel. Wir waren in der ersten Halbzeit oft einen Schritt zu spät, ich eingeschlossen. Deswegen tat es gut, den richtigen Riecher zu haben. Es war kein einfaches Tor, der Winkel war spitz. Ich bin sehr happy, dass ich meinen Beitrag leisten konnte.»

In der ersten Halbzeit fehlte der Zugriff auf das Spiel. Woran lag das?

«Wir haben keine Lösungen gefunden, weil es die Mazedonier gut gemacht haben - vor allem mit dem Ball. Sie hatten viele Rotationen drin und wir konnten wenig Druck ausüben. Das haben wir in der Pause angesprochen und nach dem Seitenwechsel angepasst. Es benötigte nur zwei, drei kleine Korrekturen.»

Zum Umschwung beigetragen haben auch die Einwechslungen von Johan Manzambi und Ardon Jashari.

«Sie haben es unglaublich gut gemacht. Es sind zwei Spieler, die in den Positionen flexibler sind, auch mal auf die Seite ausweichen oder mit mir die Positionen tauschen. So hatten wir viel mehr Variation im Spiel mit dem Ball. Für die Mazedonier wurde es dadurch umso schwieriger, Zugriff auf uns zu bekommen.»

Was ziehen Sie für eine Bilanz nach vier Siegen aus vier Spielen?

«Wir haben gut gespielt, starke Leistungen gezeigt und Siege eingefahren. Das ist in Anbetracht der vielen Wechsel nicht selbstverständlich. Auch das 2:1 gegen Slowenien war nicht das schönste Spiel, aber wir haben gewonnen - das ist eine Qualität, die wir aktuell besitzen. Wir verstehen uns nicht nur auf, sondern auch neben dem Platz sehr gut. Das ist das A und O, um erfolgreich zu sein.»

Quelle: sda
veröffentlicht: 7. Oktober 2026 01:13
aktualisiert: 7. Oktober 2026 01:13