IIHF sperrt Patrick Fischer für vier Jahre
Gemäss einem Bericht der NZZ gilt die Suspendierung nur für Anstellungen bei Nationalteams. Für Tätigkeiten als Klubtrainer soll das Urteil nicht gelten. Noch nicht geklärt sei allerdings, ob Swiss Sports Integrity die Sperre übernehmen werde. Sollte dies der Fall sein, wäre für Fischer eine Anstellung im Eishockey in der Schweiz ebenso ausgeschlossen.
Aus dem Ausland sollen die Verbände von Tschechien und Deutschland Interesse an einem Engagement Fischers angemeldet haben. Fischer habe auf die Avancen mit Absagen reagiert.
Fischer hatte sich Ende August, vier Monate nach seiner Entlassung als Trainer des Schweizer Nationalteams, in Interviews mit «Blick» und «CH Media» erstmals ausführlich über seinen «Fall» geäussert und Verständnis für die Empörung rund um seine Person und die Fälschung eines Covid-Zertifikats gezeigt.
Das Fehlverhalten Fischers war Mitte April im Vorfeld der WM in der Schweiz publik geworden. Der 51-jährige Innerschweizer erwähnte sein verbotenes Tun nach Dreharbeiten des Schweizer Fernsehens SRF bei einem Mittagsessen gegenüber einem Reporter von SRF. Das gefälschte Zertifikat hatte er vor vier Jahren gekauft, um ohne die nötige Covid-Impfung nach China reisen und das Schweizer Nationalteam an den Olympischen Spielen in Peking betreuen zu können.