Kanton Zürich investiert 10,7 Millionen in Jugendpsychiatrie
Der Ausbau passiere vor allem im ambulanten Bereich, wie die Gesundheitsdirektion am Donnerstag mitteilte. Lebenskompetenztrainings für Kinder und Jugendliche, das Programm «Body Talk» zur Förderung eines gesunden Körperbildes sowie Fortbildungen zur psychischen Gesundheit für Schulen und Eltern sollen dazu beitragen, die psychische Widerstandsfähigkeit nachhaltig zu stärken.
Der Kanton will weiter Medizinstudierende sensibilisieren und die Abklärungskapazitäten für ADHS und Essstörungen erhöhen. Eine digitale Plattform soll zudem einen Überblick über die Angebote bieten und bei der Suche nach Therapeutinnen und Therapeuten helfen.
Hintergrund des Ausbaus ist die Initiative «Gesunde Jugend jetzt!» der Jungen Mitte. Regierungsrat und Kantonsrat sprachen sich dafür aus. Nur über die Höhe der Beiträge waren sie sich uneinig. Der Kantonsrat erhöhte den Beitrag des Regierungsrats von 5,7 auf 10,7 Millionen Franken. Das zusätzliche Geld fliesst in die Weiterbildung von Psychologinnen und Psychologen zu Psychotherapeutinnen im Kinder- und Jugendbereich.