Küssnacht SZ will Schulhaus Seematt 1 als Schulstandort aufgeben
Der Grund für die Aufgabe des Standorts sind bauliche, topografische und denkmalpflegerische Einschränkungen, wie der Bezirksrat am Dienstag mitteilte. Das Gebäude, das in den 1950er-Jahren erbaut wurde, soll deshalb «voraussichtlich ab Sommer 2035» einer anderen Nutzung für die Bevölkerung zugeführt werden, wie es weiter hiess.
Die neue Schulstrategie zeigt auf, wie die Schulen im Bezirk bis in die Schuljahre 2040/41 entwickelt werden sollen. Der Hintergrund sind steigende Schülerzahlen, neue Anforderungen an den Schulunterricht und die Betreuung und der Zustand der einzelnen Schulanlagen. Bis 2040 rechnet der Bezirk mit rund 1620 Schülerinnen und Schülern. Heute sind es 1330.
Besonders gross ist der Handlungsbedarf laut dem Bezirksrat bei den Standorten Ebnet und Seematt. Bereits heute bestünden Engpässe bei den Gruppenräumen, Fachzimmern und bei der Sportinfrastruktur. Übergangslösungen wie Pavillons und Provisorien sind seit mehreren Jahren im Einsatz.
Die Umsetzung der Strategie erfolgt in acht Schritten, wie es in der Mitteilung hiess. Der erste «grosse Schritt» sei die Aufstockung und der Umbau der Oberstufenschulhäuser Ebnet 1 und 2. Das Projekt umfasst zusätzliche Unterrichts- und Gruppenräume sowie die Sanierung des rund 50 Jahre alten Schulhauses Ebnet 1. Über die Ausgabenbewilligung stimmen die Stimmberechtigten am 14. Juni ab.
Weitere Projekte betreffen zusätzliche Räume in Immensee, die Sanierung und Erweiterung von Seematt 2 sowie den späteren Neubau von Ebnet 3.