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Luzerner Regierung will Seebrücke sicherer machen

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Luzerner Regierung will Seebrücke sicherer machen

17. Februar 2026, 00:01 Uhr
Die Seebrücke gehört zu den am stärksten befahrenen Verkehrsabschnitten der Stadt Luzern. (Archivbild)
© Keystone/SIGI TISCHLER
Die Luzerner Regierung will die Seebrücke für den Velo- und Fussverkehr sicherer machen. Sie unterstützt einen entsprechenden Vorstoss und will verschiedene Varianten prüfen lassen.

Die Seebrücke ist Teil des Kantonsstrassennetzes. Sie wird täglich von rund 31'000 motorisierten Fahrzeugen und bis zu 10'000 Velos passiert. Hinzu kommen Tag für Tag bis zu 40'000 Fussgängerinnen und Fussgänger.

Die Velospuren auf der Brücke verlaufen ohne bauliche Abgrenzung zwischen den Fahrbahnen. Besonders bei dichtem Verkehr ist das anspruchsvoll und riskant. Auch für die Fussgängerinnen und Fussgänger ist es unbefriedigend. Die Trottoirs sind schmal und bieten wenig Platz.

Die Kantonsrätin Rahel Estermann (Grüne) forderte, dass der Regierungsrat prüft, wie die Reussüberquerung für Velofahrende sicherer und für den Fussverkehr attraktiver gestaltet werden kann.

Als mögliche Variante bringt sie einen zusätzlichen Fussgängersteg zwischen der See- und Kapellbrücke ins Spiel. Dieser könnte mehr Platz und Aufenthaltsqualität für den Fussverkehr schaffen. Das freigewordene reussseitige Trottoir auf der Seebrücke könnte dann für sichere Velowege genutzt werden.

Das Postulat wurde von Mitgliedern der Mitte, FDP, SP und GLP mitunterzeichnet.

Regierung will verschiedene Optionen prüfen

Die Regierung unterstützt das Anliegen des Postulats, wie sie am Dienstag mitteilte. Sie anerkennt, dass die Situation auf der Seebrücke, insbesondere für den Velo- und Fussverkehr «anspruchsvoll» und «nicht zufriedenstellend» ist.

Da die Seebrücke eine stark befahrene Kantonsstrasse sei, sollen Lösungen «gesamtheitlich» im Rahmen laufender Planungen geprüft werden. Dabei stehen für die Exekutive verschiedene Varianten im Raum: eine Verbreiterung der bestehenden Brücke, eine zusätzliche Brücke oder Kombinationen davon. Parallel dazu, so die Regierung weiter, sollen kurzfristige Sofortmassnahmen zur Verbesserung der Velosicherheit geprüft und wenn möglich umgesetzt werden.

Auch das Luzerner Stadtparlament befasste sich mit der Situation auf der Seebrücke. Es hat vor rund zwei Monaten ein Postulat an die Stadtregierung überwiesen mit dem Auftrag, einen zusätzlichen Fussgängersteg neben der Seebrücke zu prüfen.

Quelle: sda
veröffentlicht: 17. Februar 2026 00:01
aktualisiert: 17. Februar 2026 00:01