Luzerner Stadtrat will mehr Personal für aufsuchende Sozialarbeit
In den letzten Jahren seien die Anforderungen an die SIP (Sicherheit Intervention Prävention) gestiegen, hiess es in der am Montag verschickten Mitteilung des Stadtrates. Am Abend und in der Nacht brauche es «mehr Präsenz» im öffentlichen Raum, besonders im Umgang mit Jugendlichen und suchtkranken Menschen.
Mit dem Ausbau soll die SIP während der warmen Monate von Donnerstag bis Samstag bis 2 Uhr nachts auf Jugendliche zugehen. Auch die Suchtarbeit, insbesondere im Zusammenhang mit Crackkonsum, soll gestärkt werden, wie es weiter hiess. Weiter soll die SIP ihre Vermittlungsfunktion ausbauen.
Die SIP ist seit 2005 im öffentlichen Raum unterwegs. Sie unterstützt unter anderem Jugendliche, Menschen mit Suchterkrankungen und Personen ohne Obdach. Zudem vermittelt sie zwischen Bevölkerung, öffentlichem Raum und Stadtverwaltung.
Das Stadtparlament wird die Vorlage voraussichtlich am 26. November beraten.