Nidwaldner Regierung legt dem Landrat neue Klimastrategie vor
Die 44 Seiten umfassende «Klimastrategie Nidwalden 2026-2030» stützt sich auf den Klimaschutzartikel in der Kantonsverfassung und das Leitbild Nidwalden 2035, wie die Staatskanzlei am Freitag mitteilte. Der Kanton bekennt sich darin zur Reduktion klimaschädlicher Emissionen und zu gezielten Massnahmen zur Anpassung an den Klimawandel.
Sie definiert Leitlinien für Bereiche wie Energie, Gebäude, Mobilität, Landwirtschaft und Ernährung, Wald, Tourismus und Gesundheit. Neben der Reduktion von Treibhausgasen geht es im Planungsbericht auch um Massnahmen zur Bewältigung der Folgen des Klimawandels, um die Nachhaltigkeit oder den Absenkpfad.
Die Strategie wurde laut dem Communiqué nach der Vernehmlassung von November 2024 bis Mai 2025 überarbeitet und nun dem Landrat zur Stellungnahme überwiesen.
Die Rückmeldungen seien «mehrheitlich» positiv ausgefallen, teilte die Regierung mit. Kritik und Verbesserungsvorschläge betrafen unter anderem den fehlenden Sektor Bildung sowie die Rolle und den Handlungsspielraum der Gemeinden.
Ein Teil der Klimastrategie ist die Vorbildfunktion der kantonalen Verwaltung: Sie strebt bis 2040 das Netto-Null-Ziel an. Die Klimastrategie, so die Regierung, diene als Basis für einen Massnahmenplan, der nun ausgearbeitet werde.