Stadt Zürich startet dieses Jahr 134 Baustellen
Immer wieder wurde in letzter Zeit Kritik laut, dass es zu viele Baustellen in der Stadt Zürich gebe. Diese versucht der Kritik entgegenzutreten. «Die Bauarbeiten werden sorgfältig geplant, um die Auswirkung auf Bevölkerung und Gewerbe möglichst gering zu halten», teilte das Tiefbauamt der Stadt Zürich am Dienstag mit. Für alle, die wissen wollen, wo gebaut wird, gibt es neu eine Online-Übersicht. Insgesamt schreibt die Stadt von 740 Projekten.
Den Fernwärmeausbau nennt das Tiefbauamt zentral für die städtischen Klimaziele. 2026 sind darum ganze 31 Fernwärme-Baustellen aktiv. Unter anderem werden die Scheuchzerstrasse und Altstetten-Ost genannt. Der Ausbau werde jeweils mit der Erneuerung der Werkleitungen koordiniert.
Zudem werden in Erfüllung der Vorgaben des Behindertengleichstellungsgesetzes 45 Tram- oder Bushaltekanten hindernisfrei umgebaut oder neu erstellt. Bekanntestes Beispiel ist die Haltestelle Bahnhofquai, wegen der mehrere Tramlinien umgestellt wurden.
Keine Priorität für Autos
Viele Baustellen erwartet die Stadt auch wegen des Ausbaus der Velorouten. 100 Vorhaben seien derzeit in Planung und Umsetzung. Alle Tiefbauvorhaben basieren auf der städtischen Strategie «Stadtraum und Mobilität 2040», wie es weiter heisst. Die Strategie soll «Zürich lebenswert halten». Das Stimmvolk habe die Vorgaben jeweils abgesegnet.
Vorgesehen ist, dass Fuss-, Velo- und öffentlicher Verkehr priorisiert und mehr Grünflächen gegen Hitze im Strassenraum erstellt werden. 20 Projekte für mehr Grünraum und Hitzeminderung plant die Stadt, etwa das Pflanzen von Bäumen oder entsiegelte und begrünte Flächen.
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