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Bei den Zürcher Trams und Bussen kracht es häufiger

Öffentlicher Verkehr

Bei den Zürcher Trams und Bussen kracht es häufiger

5. März 2026, 10:52 Uhr
Viele Verkehrsteilnehmende sind wegen Handy und Kopfhörer abgelenkt. Ein heranfahrendes Tram wird dann rasch übersehen. (Symbolbild)
© Keystone/CHRISTIAN BEUTLER
Die Zahl der Tram- und Busunfälle in der Stadt Zürich hat im vergangen Jahr deutlich zugenommen. Die Verkehrsbetriebe registrierten insgesamt 1911 Schadenereignisse, das waren 10 Prozent mehr als im Vorjahr.

926 Mal kollidierten andere Fahrzeuge mit einem Tram. Davon waren 530 Autos, 289 Nutzfahrzeuge wie Lastwagen und 64 Velos, Töffli und E-Trottinets, wie aus der Schadenstatistik vom Donnerstag hervorgeht.

Bei 687 Unfällen wurden Personen verletzt. Davon waren 345 Stoppunfälle, also Unfälle innerhalb von Tram und Bus, weil das Personal eine Notbremsung machen musste. Zwei Menschen starben im vergangenen Jahr bei Tramunfällen. In beiden Fällen hatten die Opfer ein heranfahrendes Tram übersehen.

Von Handy und Kopfhörer abgelenkt

Hauptgründe für die zunehmende Zahl von Unfällen ist gemäss VBZ, dass der Verkehrsalltag zunehmend hektischer wird. Hinzu komme, dass viele Menschen wegen Kopfhörer und Handy abgelenkt seien. Die VBZ rufen deshalb einmal mehr in Erinnerung, dass das Tram immer Vortritt hat - auch bei Fussgängerstreifen und in Fussgängerzonen.

Quelle: sda
veröffentlicht: 5. März 2026 10:52
aktualisiert: 5. März 2026 10:52