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Bürgerliches Ja-Komitee will mit Zivildienst-Reform Armee stärken

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Bürgerliches Ja-Komitee will mit Zivildienst-Reform Armee stärken

17. April 2026, 11:00 Uhr
Ein Komitee aus bürgerlichen Parlamentsmitgliedern und militärischen Verbänden wirbt vor den Medien für ein Ja zur Reform des Zivildienstes am 14. Juni.
© KEYSTONE/ANTHONY ANEX
Die vom Parlament beschlossenen höheren Hürden für Wechsel von der Armee zum Zivildienst sollen die Armee stärken. Ein Komitee mit bürgerlichen Parteien und militärischen Verbänden hat Argumente für ein Ja zur Zivildienst-Reform am 14. Juni vorgestellt.

Das sicherheitspolitische Fundament erodiere, schreibt das Ja-Komitee in einer Mitteilung. Faktische Wahlfreiheit zwischen Armee und Zivildienst führe dazu, dass jedes Jahr mehrere Tausend Dienstpflichtige Armee und Zivilschutz den Rücken kehrten und ihre Wehrpflicht im Zivildienst erfüllten.

«Die Armee verliert jedes Jahr die Kapazität von einer Brigade. So einen Aderlass kann kein Milizsystem der Welt verkraften», liess sich Stefan Holenstein, Präsident des Verbands Militärischer Gesellschaften, im Communiqué vom Freitag zitieren.

Das Komitee will, dass der Zivildienst wieder wird, wofür er einst geschaffen wurde: eine Alternative für Männer, die aus echten Gewissensgründen nicht bei der Armee Dienst leisten. Sechs Massnahmen sollen Wechsel vom Militär zum Zivildienst erschweren.

Quelle: sda
veröffentlicht: 17. April 2026 11:00
aktualisiert: 17. April 2026 11:00