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Ebola-Patientin in Genf - Ehemann in Zürich

Ebola

Ebola-Patientin in Genf - Ehemann in Zürich

26. Oktober 2026, 17:43 Uhr
Eine Person in einer Isolationskammer wurde in Zürich in einen Helikopter umgeladen.
© KEYSTONE/MICHAEL BUHOLZER
Die mit dem Ebola-Virus infizierte Schweizerin wird in den Genfer Universitätsspitälern (HUG) behandelt. Sie wurde am Montag aus Nigeria in die Schweiz zurückgebracht.

Ihr Ehemann, der als Kontaktperson gilt, befindet sich im Universitätsspital Zürich (USZ) in Isolation. Das teilten die HUG am Montag mit.

Der Gesundheitszustand der Patientin sei stabil. Sie werde so lange isoliert bleiben, wie es ihr Zustand und die gesundheitlichen Anforderungen erforderten.

Beide Schweizer Staatsangehörigen wurden von der Rega in die Schweiz geflogen. Ihr Transport und ihre Betreuung in den Spitälern erfolgten nach den Empfehlungen der Gesundheitsbehörden und gestützt auf nationale und internationale Protokolle, hiess es weiter.

Für die Schweizer Bevölkerung bestehe kein Risiko, erklärte das Bundesamt für Gesundheit (BAG). Die Wahrscheinlichkeit einer Ansteckung und Ausbreitung in der Schweiz im Zusammenhang mit dem aktuellen Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo sei sehr gering.

Die HUG und das USZ sind seit 2019 die Schweizer Referenzspitäler für die Behandlung von Krankheiten wie Ebola. Beide verfügen über geeignete Isolierstationen und entsprechend geschultes medizinisches Personal. Die Sicherheit des Personals und der übrigen Patientinnen und Patienten sei gewährleistet.

Ebola ist eine schwere Viruserkrankung. Sie wird durch engen Kontakt mit einer erkrankten Person oder einem infizierten Tier übertragen, insbesondere über Körperflüssigkeiten.

Quelle: sda
veröffentlicht: 26. Oktober 2026 17:43
aktualisiert: 26. Oktober 2026 17:43