Embolo und Xhaka ab November wieder Teil der Nati
Der SFV-Zentralvorstand sei nach eingehender Auseinandersetzung mit den abgeschlossenen Verfahren rund um den Erwerb gefälschter Covid-Zertifikate in den Jahren 2021 und 2022 zum Schluss gekommen, dass die Rückkehr der Spieler nach Abschluss der juristischen Verfahren und unter Berücksichtigung der sportlichen Konsequenzen vertretbar sei.
Sowohl Embolo als auch Xhaka waren im September und Oktober nicht für den Zusammenzug der ersten Tranche in der Nations League berücksichtigt worden. Gemäss Mitteilung bleibt Xhaka auch Captain des Teams. «Wir sind überzeugt, dass eine Rückkehr ins Nationalteam im November verantwortbar und richtig ist», lässt sich Nationalteam-Direktor Pierluigi Tami in der Mitteilung zitieren.
Gleichzeitig unterstreicht der Verband die besondere Verantwortung, die für die Mitglieder der Nationalteams gelte. Der Zentralvorstand hat zum Umgang mit strafrechtlich relevanten Sachverhalten einheitliche Leitlinien verabschiedet, die gemäss Mitteilung auf fünf Grundsätzen beruhen. Demnach gelten die Regeln in allen Nationalteams unabhängig von Geschlecht, Funktion oder Status der betreffenden Person. Bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung gelte die Unschuldsvermutung. Jeder Fall werde individuell beurteilt. Betroffene müssten den SFV unverzüglich über die Eröffnung einer strafrechtlichen Untersuchung oder eines Strafverfahrens sowie über Strafbefehle, Verurteilungen und Freisprüche informieren. Gleichzeitig behält sich der SFV vor, «verhältnismässige» Massnahmen zu treffen.