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EV Zug findet auch in der Meisterschaft nicht aus der Krise

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EV Zug findet auch in der Meisterschaft nicht aus der Krise

14. Januar 2026, 22:20 Uhr
Headcoach Michael Liniger sucht den Turnaround mit dem EV Zug
© KEYSTONE/Andrea Branca
Der EV Zug findet auch in der Schweizer Meisterschaft nicht aus der Krise raus. 24 Stunden nach dem Heimniederlage gegen die Schweden aus Lulea unterliegen sie daheim auch dem HC Lugano mit 2:3.

Die Innerschweizer verlieren die direkte Playoff-Qualifikation immer mehr aus den Augen. Zuletzt kassierte Zug sieben Niederlagen hintereinander, vier davon im eigenen Stadion. Bei den Heimniederlagen gegen Kloten (1:2 n.V.), die ZSC Lions (2:3 n.V.), Lulea (2:3) und Lugano schossen die Zuger nie mehr drei Goals in einem Spiel.

Noch schlechter erging es dem EVZ vor zwei Jahren im Februar. Damals gingen sogar acht Pflichtspiele hintereinander verloren - einen Monat lang gab es damals überhaupt keinen Sieg. In den Playoffs resultierte daraufhin in den Viertelfinals ein Weiterkommen gegen Bern (mit 4:3 Siegen) und ein ruhmloses Ausscheiden in den Halbfinals gegen die ZSC Lions (mit 0:4).

Playoffs? Die sind für Zug in dieser Saison noch alles andere als gesichert. Der Rückstand auf Platz 6 - den letzten Platz, der die direkte Qualifikation garantiert - beträgt bereits acht Punkte. Und von hinten schleichen sich die SCL Tigers an. Und auch dem Schlittschuhclub Bern ist ein Steigerungslauf durchaus noch zuzutrauen.

Langnau kam in Pruntrut gegen Ajoie bloss zu einem Punkt. Die Langnauer verloren gegen Ajoie nach einer 1:0-Führung mit 1:2 nach Penaltyschiessen.

Im Léman-Derby unterstrich der Genève-Servette Hockey Club mit einem 3:0-Auswärtserfolg in Lausanne, dass er am Genfersee aktuell die Nummer 1 ist.

Resultate:

Zug - Lugano 2:3 (0:1, 1:2, 1:0). Ajoie - SCL Tigers 2:1 (0:1, 1:0, 0:0, 0:0) n.P. Lausanne - Genève-Servette 0:3 (0:0, 0:2, 0:1).

Rangliste:

1. Davos 40/84. 2. Fribourg-Gottéron 40/74. 3. Genève-Servette 41/73. 4. Lugano 39/69. 5. Lausanne 41/68. 6. ZSC Lions 39/66. 7. Rapperswil-Jona Lakers 39/62. 8. Zug 39/58. 9. SCL Tigers 40/55. 10. Bern 39/51. 11. Biel 39/49. 12. Kloten 39/46. 13. Ambri-Piotta 39/45. 14. Ajoie 40/31.

Quelle: sda
veröffentlicht: 14. Januar 2026 22:20
aktualisiert: 14. Januar 2026 22:20