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Finanzkontrolle kritisiert harzende Steuerung bei VBS-Immobilien

Verteidigung

Finanzkontrolle kritisiert harzende Steuerung bei VBS-Immobilien

2. November 2026, 23:02 Uhr
Zum Beispiel Bunker: Die Armee will angesichts der sich verschlechternden Sicherheitslage ihr Immobilienportfolio vergrössern. Doch laut der Eidgenössischen Finanzkontrolle harzt es bei der Steuerung des Bedarfs. (Archivbild)
© KEYSTONE/TI-PRESS/PABLO GIANINAZZI
Die Schweizer Armee muss auf die schlechter gewordene Sicherheitslage reagieren und ihren Bedarf für Anlagen entsprechend anpassen. Doch bei dieser Steuerung harzt es in den Augen der Finanzkontrolle. Das Verteidigungsdepartement arbeitet an Verbesserungen.

Zum Armee-Immobilienportfolio gehören Objekte wie Militärflugplätze, Waffenplätze und Grundstücke. Rund 21'600 Objekte sind es, und rund die Hälfte davon wird von der Armee genutzt. Der Anteil dieser selbstgenutzten Immobilien soll steigen.

Doch in den Augen der Finanzkontrolle harzt die Steuerung des Bedarfs. Sie ortet Risiken für Fehlinvestitionen und einen Nachholbedarf bei Instandstellungen. Beim Bundesamt für Rüstung (Armasuisse) und im Verteidigungsdepartement (VBS) laufen derweil strukturelle Arbeiten, um das Projektmanagement und die -steuerung zu verbessern.

Ein Ziel ist laut dem stellvertretenden VBS-Generalsekretär Robert Scheidegger die Harmonisierung von Immobilien- und Rüstungsvorhaben. Den Immobilienbestand wollten VBS und Armasuisse auf Verteidigungsfähigkeit ausrichten.

Quelle: sda
veröffentlicht: 2. November 2026 23:00
aktualisiert: 2. November 2026 23:02