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Gescheiterte Nahost-Verhandlungen belasten Schweizer Börse

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Gescheiterte Nahost-Verhandlungen belasten Schweizer Börse

13. April 2026, 08:52 Uhr
Der Schweizer Börse droht nach den abgebrochenen Friedensgesprächen zwischen dem Iran und den USA ein erneuter Dämpfer. (Archivbild)
© KEYSTONE/MICHAEL BUHOLZER
Am Schweizer Aktienmarkt herrscht nach dem Wochenende Ernüchterung. Wegen der aktuellen Entwicklungen im Nahen Osten geht es wieder klar nach unten.

Der Schweizer Leitindex SMI verliert gegen 9.45 Uhr 0,57 Prozent auf 13'107,49 Punkte. Dabei dominieren die Verlierer das Tableau klar.

Denn der Iran und die USA haben ihre Friedensverhandlungen vorerst ergebnislos abgebrochen. Die erhoffte Entspannung blieb damit aus. Im Gegenteil: US-Präsident Donald Trump kündigte nach den Gesprächen in Islamabad eine Seeblockade der Strasse von Hormus an. Dies, obwohl die Öffnung der wichtigen Handelsroute immer seine Herzensangelegenheit war.

Trump will mit der Blockade verhindern, dass der Iran Gebühren von Reedereien für eine Durchfahrt durch die Meerenge verlangt und das Land gleichzeitig von Öl-Einnahmen abschneiden. Die Blockade soll um 16 Uhr mitteleuropäischer Zeit beginnen.

Öl steigt wieder

Bei den Ölpreisen kam es in der Folge wieder zu einem Anstieg. Ein Barrel Brent zur Lieferung im Juni kostete zuletzt 101,65 US-Dollar. Vor dem Start der Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad am Samstag hatte der Preis pro Barrel noch bei 95,20 Dollar gelegen. Die Ölpreise bleiben derzeit der wichtigste Gradmesser für die Inflations- und Konjunktursorgen am Markt.

Quelle: sda
veröffentlicht: 13. April 2026 08:52
aktualisiert: 13. April 2026 08:52