Landwirtschaft
Hitzesommer sorgt für bisher magerste Schweizer Kartoffelernte
Der Hitzesommer 2026 setzte den Kartoffeln zu. Noch nie seit Messbeginn wurden so wenige Kartoffeln in der Schweiz geerntet.
© Claudio Thoma/Keystone
Der diesjährige Hitzesommer hat für die magerste Schweizer Kartoffelernte seit Messbeginn gesorgt. 130'000 Tonnen Kartoffeln mussten deswegen importiert werden.
Nur 333'000 Tonnen Kartoffeln ernteten die Schweizer Bauern in diesem Jahr, wie die Branchenorganisation Swisspatat am Donnerstag mitteilte. Das seien fast 20 Prozent weniger als der Durchschnitt der letzten sechs Jahre.
Die schlechte Ernte und der Import dürften eine Einfluss auf den Preis in den Läden haben. Eine Kartoffelkrise drohe aber nicht. Für Industrie und Privatkonsum gebe es genug. Swisspatat fordert vom Bund nun aber einen Fokus auf neue Züchtungstechnologien für robuste Sorten und ausreichend Zugang zu Wasser. Den Auswirkungen durch den Klimawandel müsse verstärkt begegnet werden.