In Bern entstand vor 40 Jahren das erste «Fixerstübli» der Welt
«Fixerstübli» wurde die Institution von vielen genannt und auch sehr kritisch beäugt. Mit den klassischen Ansätzen von Repression und Abstinenz war die Schweizer Drogenpolitik jedoch zunehmend an ihre Grenzen gestossen. In Bern schlug die Stiftung für Suchthilfe Contact einen neuen Weg ein, in dessen Zentrum ein würdiges Überleben Suchtkranker stand.
Menschen mit einer Drogenabhängigkeit sollten auch während des Konsums medizinisch, sozial und menschlich begleitet werden. Am 17. Juni 1986 eröffnete Contact an der Münstergasse eine Cafeteria mit Aufenthaltsraum. Dort wurde der Konsum illegaler Substanzen unter sozialer Begleitung toleriert.
Heute gehört der schadensmindernde Ansatz längst zum Vier-Säulen-Prinzip der Schweizer Drogenpolitik.