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Kanton St. Gallen unterstützt Institut für Hirnforschung

Forschung

Kanton St. Gallen unterstützt Institut für Hirnforschung

9. September 2026, 10:00 Uhr
Das in St. Gallen neu gegründete Institut will etwa die Ursachen von Alzheimer besser erforschen. (Symbolbild)
© KEYSTONE/DPA/SVEN HOPPE
Der Kanton St. Gallen unterstützt mit 1,25 Millionen Franken den Aufbau und Betrieb eines neuen Instituts für Hirnforschung. Das «Institute for the Science of the Aging Brain» (ISAB) eröffnete am Mittwoch im Switzerland Innovation Park Ost in St. Gallen und erforscht neue Ansätze für die Prävention, Diagnostik und Behandlung von Erkrankungen des alternden Gehirns.

Der Kanton St. Gallen unterstützt das Institut mit einer Leistungsvereinbarung während fünf Jahren, teilte die Staatskanzlei am Mittwoch mit. Im Zentrum der Forschung stünden neurodegenerative Erkrankungen wie beispielsweise Alzheimer und Parkinson. Dabei sollen auch neue therapeutische Möglichkeiten nutzbar gemacht werden.

Dank dem Forschungsinstitut soll die Entstehung der entsprechenden Krankheiten besser verstanden werden können, wird der St. Galler Regierungsrat Bruno Damann (Mitte), Vorsteher des Gesundheitsdepartements, in der Medienmitteilung zitiert. Mit diesem Wissen sollen neue Ansätze für Diagnostik, Prävention und Behandlung entwickelt werden. «Neurodegenerative Erkrankungen sind eine grosse Herausforderung für unsere alternde Gesellschaft.»

Zusammenarbeit mit Hoch und Empa

Das am Mittwoch eröffnete Institut plant eine enge Zusammenarbeit mit regionalen Partnern wie dem St. Galler Spitalverbund Health Ostschweiz (Hoch) oder der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa). «So entsteht ein interdisziplinäres Forschungsumfeld mit gemeinsam genutzten Ressourcen und Laborflächen», heisst es in der Mitteilung.

Die kantonale Anschubfinanzierung sei auch eine wichtige Investition in die Innovationskraft des Kantons. Sie ist Teil der politischen Initiative der St. Galler Regierung, die Standortattraktivität und Innovationskraft zu erhöhen. «Das Institut zieht Fachkräfte an, schafft neue Verbindungen zwischen Forschung, Gesundheitswesen und Wirtschaft und erhöht die internationale Sichtbarkeit der Region», so der Volkswirtschaftsdirektor Beat Tinner (FDP).

Quelle: sda
veröffentlicht: 9. September 2026 10:00
aktualisiert: 9. September 2026 10:00