Lugano rehabilitiert sich, Lausanne nicht
Ein Erfolgserlebnis hätte beiden Teams gut getan. Lugano kassierte am Dienstag mit dem 2:7 in Zug die dritte Niederlage in Folge, während die Lausanner gleichzeitig gegen die SCL Tigers mit 3:9 untergingen. Für die Waadtländer ging es aber ähnlich weiter wie vor zwei Tagen: Zweimal Luca Fazzini, Olle Lycksell und Zach Sanford sorgten bis zur Spielmitte für die vorentscheidende 4:0-Führung der Gastgeber.
Die Lausanner stemmten sich gegen die drohende Niederlage, waren aber entweder unpräzise oder glücklos. Zum Ende des zweiten Drittels traf Léonardo Fuhrer im Powerplay aus idealer Position nur den Pfosten, bevor kurz darauf eine Coach's Challenge das vermeintliche 1:4 von Jason Fuchs zunichte machte. Die Schiedsrichter stellten ein Offside fest. Luganos Goalie Niklas Schlegel gelang der erste Shutout der Saison.
Am Samstag geht es für beide Mannschaften mit den letzten Partien vor der Länderspielpause weiter. Lausanne empfängt Davos, und Lugano reist für das Derby nach Ambri.
Telegramm und Tabelle:
Lugano - Lausanne 4:0 (2:0, 2:0, 0:0)
5229 Zuschauer. - SR MacFarlane (USA)/Kaukokari (FIN), Cattaneo/Bachelut. - Tore: 4. Fazzini 1:0. 19. Lycksell (Müller, Fazzini) 2:0. 27. Fazzini 3:0. 31. Sanford (Kupari) 4:0. - Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Lugano, 5mal 2 Minuten gegen Lausanne. - PostFinance-Topskorer: Innala; Fuchs.
Lugano: Schlegel; Thomson, Müller; Aebischer, Brian Zanetti; Maurer, Alatalo; Cjunskis; Kupari, Sanford, Innala; Fazzini, Shore, Lycksell; Olsson, Tanner, Henry; Marco Zanetti, Morini, Aleksi Peltonen; Besanidis.
Lausanne: Pasche; Fora, Baragano; Heldner, Carrick; Vouardoux, Sansonnens; Loeffel, Fiedler; Riat, Suomela, Fuchs; Rüegsegger, Kurashev, Caggiula; Simic, Vidal, Zehnder; Holdener, Bougro, Fuhrer.
Bemerkungen: Lugano ohne Bertaggia, Canonica, Dahlström, Guebey, Jesper Peltonen, Simion und Thürkauf (alle verletzt), Lausanne ohne Brännström, Czarnik, Lazar, Marti, Miller, Oksanen (alle verletzt) und Fust (gesperrt).
1. ZSC Lions 16/42 (67:35). 2. Ambri-Piotta 16/29 (50:46). 3. SCL Tigers 18/29 (64:53). 4. Fribourg-Gottéron 17/27 (57:43). 5. Genève-Servette 17/26 (45:53). 6. Bern 15/25 (41:38). 7. Lausanne 19/24 (56:67). 8. Zug 11/22 (38:24). 9. Ajoie 17/22 (53:58). 10. Lugano 17/22 (53:58). 11. Davos 17/21 (39:49). 12. Biel 16/20 (51:55). 13. Rapperswil-Jona Lakers 17/18 (45:61). 14. Kloten 17/18 (42:61).