Lukas Reimann (SVP) schafft die Wahl in den Stadtrat von Wil SG
Wie die Stadt Wil am Sonntag mitteilte, schaffte Breitenmoser die Wahl mit 3793 Stimmen, während Shitsetsang auf 1954 Stimmen kam. Die Stimmbeteiligung lag bei 48,49 Prozent.
Bei der Wahl um einen frei werdenden Sitz im Stadtrat konnte Reimann 3670 Stimmen auf sich ziehen. Er setzte sich gegen Michael Sarbach von den Grünen durch, der 3201 Stimmen erhielt. Der fünfköpfige Wiler Stadtrat setzt sich somit aus zwei Mitgliedern der FDP sowie je einem von Mitte, SP und SVP zusammen.
Als Nationalrat wird Reimann damit nicht mehr lange tätig sein. «Die Septembersession mache ich noch mit, dann ist meine Zeit in Bern sicherlich bald vorbei», sagte er am Samstagabend im Ostschweizer Fernsehen TVO.
Im ersten Wahlgang hatte kein Kandidat für das Stadtpräsidium das absolute Mehr erreicht. Bereits damals erhielt Breitenmoser die meisten Stimmen. Zum zweiten Wahlgang traten noch er und Shitsetsang für die Nachfolge des abtretenden Stadtpräsidenten Hans Mäder (Mitte) an.
Da sowohl Breitenmoser als auch Shitsetsang bereits Stadträte sind, war schon im Vorfeld klar, dass unabhängig vom Ausgang der Präsidiumswahl ein Stadtratssitz frei wird. Für diesen bewarben sich im zweiten Wahlgang Lukas Reimann und Michael Sarbach.