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Natispielerinnen vor Zusammenzug in Torlaune

Women's Super League

Natispielerinnen vor Zusammenzug in Torlaune

5. Oktober 2026, 10:29 Uhr
Sydney Schertenleib trifft für Barcelona zum 7:0
© Keystone/EPA EFE/ALBERTO ESTEVEZ
Die Übersicht von Keystone-SDA zum aktuellen Geschehen in der Schweizer Women's Super League und Erwähnenswertes zu den Nationalspielerinnen in den ausländischen Ligen.

DAS SPIEL DER WOCHE. Aufsteiger Yverdon zeigt in der Women's Super League weiterhin gute Leistungen. Nachdem das Team bereits beim 1:1 gegen YB auf sich aufmerksam gemacht hatte, folgte nun ein grosser Sieg: Gegen Basel gewann Yverdon 3:2 und fügte den Gästen damit in der achten Runde die zweite Niederlage zu.

DAS TOR DER RUNDE. Der Derbysieg zwischen GC und dem FCZ ging mit einem 4:1 zwar diskussionslos an die Grasshoppers. Für das schönste Tor sorgte aber Janina Egli, die von der Strafraumgrenze aus den FCZ-Ehrentreffer im Letzigrund erzielte. Um das Spiel noch zu drehen, fiel der Treffer zehn Minuten vor Schluss aber zu spät.

DIE NÄCHSTE RUNDE. Nach der Nati-Pause kommt es zum Duell zwischen den Grasshoppers und den YB-Frauen, die aktuell den 2. beziehungsweise 4. Tabellenrang belegen. Aarau strebt auswärts gegen Basel nach einem 2:5 gegen Rapperswil-Jona den ersten Saisonsieg an und St. Gallen will den FCZ-Frauen wie GC Punkte abnehmen.

Schweizerinnen im Ausland

SPANIEN. Im Clasico gegen Real Madrid feierten die Frauen des FC Barcelona einen 7:0-Sieg und blieben auch im sechsten Meisterschaftsspiel ohne Punkteverlust. Der Kantersieg ist der höchste Triumph, den es im Klassiker der Frauen je gab. Für den Schlusspunkt sorgte in der 88. Minute Sydney Schertenleib. Die Schweizer Nationalspielerin traf aus rund 25 Metern.

ITALIEN. Riola Xhemaili schoss Como in der Serie A zum Sieg. Die Solothurnerin traf in der Nachspielzeit gegen Napoli mit Emilie Mece zum 2:1. Im zweiten Meisterschaftsspiel feierte der Aufsteiger damit den zweiten Sieg. Xhemaili stand wie bereits beim 4:1-Sieg gegen die AC Milan über 90 Minuten auf dem Platz.

ENGLAND. In der Verteidigung gilt Noelle Maritz seit Jahren als sicherer Wert, mit Toren macht die Schweizer Nationalspielerin aber nur selten auf sich aufmerksam. Gegen Crystal Palace traf die Spielerin von Aston Villa am Sonntag allerdings zur 1:0-Führung. Die 30-Jährige markierte damit ihr erstes Goal für den Klub, für den sie seit 2024 auf dem Platz steht.

FRANKREICH. Am Samstag wurde Ana-Maria Crnogorcevic 36 Jahre alt. Dafür beschenkte sie sich gleich selbst. Für Strasbourg eröffnete die Schweizer Rekordnationalspielerin und -torschützin das Skore in der 28. Minute. Die Partie gegen Marseille endete 3:3.

DEUTSCHLAND. Ebenfalls für die Nati-Pause in Form ist Svenja Fölmli. Für Hoffenheim traf die Stürmerin im Spiel gegen Nürnberg zum 1:1. Es dürfte ein doppelt spezielles Tor für Fölmli gewesen sein: Zum einen, war es der erste Treffer für ihren neuen Klub, seit sie im Sommer von Eintracht Frankfurt nach Hoffenheim wechselte. Zum anderen überwand sie Nürnberg-Goalie Lourdes Romero, die erst im Mai dieses Jahres ihr erstes Aufgebot für das Schweizer Nationalteam erhielt.

Quelle: sda
veröffentlicht: 5. Oktober 2026 10:29
aktualisiert: 5. Oktober 2026 10:29