Sandoz zahlt 450 Millionen Dollar nach Vergleich mit 43 US-Staaten
Die Zahlungen erfolgen verteilt über sieben Jahre ab 2027, wie Sandoz am Montag mitteilte. Der Gesamtbetrag setzt sich aus 450 Millionen US-Dollar für die Vergleiche mit den US-Bundesstaaten und Territorien sowie 28,5 Millionen Dollar für die Einigung mit den indirekten Wiederverkäufern zusammen.
Mit dem Abschluss der Vereinbarungen wären sämtliche Klagen von US-Bundes- und Landesbehörden sowie alle Sammelklagen im Zusammenhang mit dem Verfahren erledigt, hiess es.
Im Zentrum standen Vorwürfe unzulässiger Preisabsprachen auf dem US-Generikamarkt. Sandoz weist diese weiterhin zurück. Die Vergleiche enthielten kein Schuldeingeständnis und müssen teilweise noch genehmigt werden, hiess es.
Nach Angaben des Unternehmens bleiben danach nur noch Klagen einzelner Kläger hängig, die sich früheren Sammelvergleichen nicht angeschlossen haben. Die Vergleiche haben keine Auswirkungen auf die Geschäftsprognose 2026 oder den mittelfristigen Ausblick des Konzerns, wie dieser mitteilte.