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SCB überwindet das Schreckgespenst Ajoie

National League

SCB überwindet das Schreckgespenst Ajoie

2. Januar 2026, 18:36 Uhr
Ausgleich neun Minuten vor Schluss: Topskorer Waltteri Merelä brachte seinen SCB in Pruntrut auf Kurs
© KEYSTONE/PostFinance/GEORGIOS KEFALAS
In den ersten drei Partien des neuen Jahres gibt es am Berchtoldstag zwei Heimsiege. Die Ausnahme ist der SC Ben. Die Fakten der ersten Spiele im neuen Jahr in der National League.

In der ersten Saisonhälfte hatte sich der grosse SC Bern verschiedentlich zum Gespött der Liga gemacht - nicht zuletzt mit zwei Niederlagen gegen das abgeschlagene Schlusslicht Ajoie. Am Berchtoldstag wendeten die Berner eine weitere Blamage mit einiger Mühe ab. Drei Minuten vor dem Ende des Mitteldrittels führten die Jurassier 2:0, und auch etwas über neun Minuten vor Schluss noch 2:1. Drei Tore in acht Minuten wendeten das Blatt. Unter Heinz Ehlers finden die Berner langsam besser in die Spur. Sie gewannen erstmals in dieser Saison drei Spiele in Folge.

ZSC Lions müssen um Playoffs zittern

Die ZSC Lions schaffen es in dieser Saison nicht, eine echte Siegserie zu starten. So wird es für den Meister der letzten beiden Jahre zunehmend eng im Kampf um die Top 6 und die direkte Playoff-Qualifikation. Der Start ins neue Jahr wurde nicht der Start zur erhofften Aufholjagd. In Genf verloren die Zürcher gegen Servette 3:5 und liegen damit neu vier Punkte hinter dem fünftplatzierten Servette. Einen ersten 0:2-Rückstand konnten sie noch wettmachen, doch die heimstarken Grenat hatten den längeren Atem und setzten sich verdient durch.

Lausanne mit Gala-Auftritt auf den 2. Platz

Lausanne ist neu einen Punkt vor dem spielfreien Fribourg-Gottéron erster Verfolger von Leader Davos. Die Waadtländer nutzten die Pause offensichtlich optimal und feierten nach zwei Niederlagen vor Weihnachten gegen Zug einen 7:0-Kantersieg. Der Erfolg hätte noch höher ausfallen können. Nach 30 Sekunden wurde ein Treffer von Damien Riat nach einer Coach's Challenge aberkannt, später scheiterte Drake Caggiula mit einem Penalty am eingewechselten Leonardo Genoni. Sechs Tore erzielte Lausanne alleine im Mitteldrittel, einziger Doppeltorschütze war Théo Rochette und Kevin Pasche wehrte für seinen dritten Shutout der Saison 20 Schüsse ab. Höher gewann Lausanne in der National League gegen Zug noch nie.

Telegramme:

Ajoie - Bern 3:4 (0:0, 2:1, 1:3)

5276 Zuschauer. - SR Ruprecht/Ströbel, Humair/Bachelut. - Tore: 25. Cavalleri (Berthoud, Cormier) 1:0. 36. (35:20) Hazen (Honka, Bozon) 2:0. 37. (36:59) Graf (Marchon, Loeffel) 2:1. 51. Merelä (Ejdsell, Aaltonen) 2:2. 58. (57:30) Ejdsell (Merelä, Loeffel) 2:3. 59. (58:46) Untersander 2:4 (ins leere Tor). 60. (59:17) Turkulainen (Honka, Nättinen) 3:4 (ohne Torhüter). - Strafen: je 2 Minuten. - PostFinance-Topskorer: Honka; Merelä.

Ajoie: Ciaccio; Fey, Honka; Christe, Friman; Pilet, Berthoud; Fischer; Turkulainen, Devos, Nättinen; Hazen, Wick, Bozon; Cormier, Cavalleri, Mottet; Sopa, Romanenghi, Pedretti; Veckaktins.

Bern: Reideborn; Loeffel, Lindholm; Untersander, Kreis; Iakovenko, Kindschi; Füllemann; Lehmann, Aaltonen, Ejdsell; Merelä, Müller, Alge; Vermin, Graf, Marchon; Schild, Ritzmann, Scherwey; Levin Moser.

Bemerkungen: Ajoie ohne Bellemare, Conz, Garessus, Gauthier, Keller, Patenaude und Robin (alle verletzt), Bern ohne Baumgartner, Bemström, Häman Aktell und Simon Moser (alle verletzt). Ajoie von 58:38 bis 58:46, 58:58 bis 59:17 und ab 59:37 ohne Torhüter.

Genève-Servette - ZSC Lions 5:3 (2:0, 1:2, 2:1)

6696 Zuschauer. - SR Hebeisen/Staudenmann, Duc/Meusy. - Tore: 4. Vesey (Manninen/Powerplaytor) 1:0. 20. (19:21) Jooris 2:0. 22. Balcers (Marti, Grant) 2:1. 30. Baechler (Frödén) 2:2. 35. Le Coultre (Miranda) 3:2. 51. Manninen (Granlund) 4:2. 54. Riedi (Malgin) 4:3. 60. (59:39) Puljujärvi (Granlund) 5:3 (ins leere Tor). - Strafen: 1mal 2 Minuten gegen Genève-Servette, 2mal 2 Minuten gegen ZSC Lions. - PostFinance-Topskorer: Granlund; Malgin.

Genève-Servette: Charlin; Saarijärvi, Berni; Rutta, Chanton; Karrer, Le Coultre; Sutter, Schneller; Puljujärvi, Manninen, Granlund; Bozon, Pouliot, Vesey; Praplan, Jooris, Ignatavicius; Miranda, Verboon, Rod.

ZSC Lions: Zumbühl; Weber, Kukan; Lehtonen, Marti; Trutmann, Geering; Schwendeler; Aberg, Malgin, Andrighetto; Frödén, Grant, Balcers; Rohrer, Baechler, Riedi; Baltisberger, Sigrist, Gruber; Meier.

Bemerkungen: Genève-Servette ohne Brassard, Hischier und Richard (alle verletzt), ZSC Lions ohne Bader, Hollenstein (beide verletzt) und Hrubec (krank). ZSC Lions von 58:31 bis 59:39 ohne Torhüter.

Lausanne - Zug 7:0 (0:0, 6:0, 1:0)

9600 Zuschauer. - SR Piechaczek (GER)/Hungerbühler, Huguet/Allenspach. - Tore: 24. (23:34) Riat (Brännström, Rochette/Unterzahltor!) 1:0. 25. (24:47) Fiedler (Caggiula, Czarnik) 2:0. 30. Rochette (Oksanen, Riat) 3:0. 33. (32:44) Brännström (Oksanen) 4:0. 34. (33:02) Holdener (Fuchs, Zehnder) 5:0. 38. Rochette (Riat, Oksanen) 6:0. 56. Barry (Hügli, Bougro) 7:0. - Strafen: 1mal 2 Minuten gegen Lausanne, 4mal 2 Minuten gegen Zug. - PostFinance-Topskorer: Czarnik; Kubalik.

Lausanne: Pasche; Baragano, Brännström; Niku, Marti; Vouardoux, Fiedler; Martin, Haas; Hügli, Czarnik, Caggiula; Riat, Rochette, Oksanen; Wenger, Fuchs, Zehnder; Holdener, Bougro, Barry.

Zug: Genoni (0.-34. Wolf); Sklenicka, Guerra; Schlumpf, Tobias Geisser; Bengtsson, Stadler; Riva; Tatar, Senteler, Kubalik; Eggenberger, Wingerli, Hofmann; Lindemann, Vozenilek, Herzog; Näf, Leuenberger, Lehmann.

Bemerkungen: Lausanne ohne Heldner, Jäger, Kahun, Prassl, Suomela (alle verletzt) und Douay (gesperrt), Zug ohne Diaz, Fueter, Künzle, Martschini (alle verletzt) und Kovar (krank).

Quelle: sda
veröffentlicht: 2. Januar 2026 18:36
aktualisiert: 2. Januar 2026 18:36