Prozess
Schaffhauser Gericht spricht Influencer frei
Die «Singkontrolle»-Videos des Influencers «Bireweich» sind erlaubt. Das Kantonsgericht Schaffhausen sprach ihn vom Vorwurf der Diskriminierung und des Aufrufs zu Hass frei. (Symbolbild)
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Das Schaffhauser Kantonsgericht hat den Influencer Mirco Casorelli vom Vorwurf der Diskriminierung und Aufruf zu Hass freigesprochen. Die Staatsanwaltschaft warf ihm vor, Fussballnationalspieler rassistisch beschimpft zu haben.
Die zuständige Einzelrichterin verkündete den Freispruch nach einer eher kurzen Verhandlung am Freitag. Der Strafbefehl vom Dezember 2024, den die Schaffhauser Staatsanwaltschaft gegen Casorelli verhängte, wird damit aufgehoben. Diese verurteilte den Schaffhauser Influencer zu einer bedingten Geldstrafe und einer Busse.
Grund für den Strafbefehl waren «Singkontrolle»-Videos, in denen sich der Casorelli abfällig über Fussballnationalspieler äusserte, die die Hymne vor einem Spiel nicht mitsangen. Casorelli, der als «Bireweich» auf Social Media auftritt, macht geltend, die Videos seien Satire. Das Urteil des Kantonsgerichts ist noch nicht rechtskräftig.