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Schweizer Hotellerie mit Übernachtungsrekord in der Wintersaison

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Schweizer Hotellerie mit Übernachtungsrekord in der Wintersaison

8. Juni 2026, 09:02 Uhr
Die Schweizer Hotellerie blickt auf eine Rekord-Wintersaison zurück. Vor allem die starke Nachfrage von Inlandgästen sorgte für neue Höchstwerte bei den Logiernächten. (Symbolbild)
© KEYSTONE/JEAN-CHRISTOPHE BOTT
Die Schweizer Hotellerie hat im Winter 2025/26 so viele Logiernächte verzeichnet wie noch nie. Das Wachstum wurde vor allem von Schweizer Gästen getragen, während die Nachfrage gegen Saisonende spürbar nachliess.

Die Schweizer Hotellerie hat in der Wintersaison 2025/26 einen neuen Rekord erzielt. Von November 2025 bis April 2026 stieg die Zahl der Übernachtungen gegenüber der Vorjahressaison um 1,1 Prozent auf 18,75 Millionen. Gegen Ende der Saison verlor die Dynamik allerdings an Schwung.

Getragen wurde das Wachstum im Winter vor allem von der inländischen Nachfrage, die um 1,6 Prozent auf 9,5 Millionen Logiernächte zulegte, wie das Bundesamt für Statistik (BfS) am Montag mitteilte. Auch die ausländische Nachfrage erhöhte sich insgesamt leicht um 0,5 Prozent auf 9,3 Millionen.

Besonders kräftig entwickelte sich die Nachfrage zwischen Dezember und Februar. Ab März setzte mit der Eskalation des Konflikts im Mittleren Osten jedoch eine Abschwächung ein: Die Logiernächte gingen im März um 5,2 Prozent und im April um 0,6 Prozent zurück. Das stärkste Wachstum der Saison wurde im Dezember mit einem Plus von 6,8 Prozent verzeichnet.

Rekord bei Gästen aus Amerika

Die europäischen Gäste sorgten im Winter für 5,8 Millionen Logiernächte, was einem Plus von 1,8 Prozent entspricht. Zuwächse kamen insbesondere aus Deutschland, dem Vereinigten Königreich und Spanien. Die Nachfrage aus Amerika erreichte mit einem Anstieg von 5,5 Prozent auf 1,8 Millionen Logiernächte einen Rekordwert, wobei die USA das stärkste absolute Wachstum verzeichneten.

Deutlich rückläufig war hingegen die Nachfrage aus Asien. Die Zahl der Logiernächte sank um 10,1 Prozent auf 1,4 Millionen. Besonders stark fiel der Rückgang bei Gästen aus Indien, den Golfstaaten und Südkorea aus.

Quelle: sda
veröffentlicht: 8. Juni 2026 09:02
aktualisiert: 8. Juni 2026 09:02