So schützen Sie sich vor Unfällen im Hochgebirge
VORSICHT: Die anhaltend hohen Temperaturen sorgen dafür, dass einige Touren besser bewältigbar sind als sonst. Andere werden dagegen aussergewöhnlich anspruchsvoll, wie der Schweizer Alpen-Club (SAC) am Dienstag schrieb. «Spaltenzonen liegen offen da und grosse Bergschründe tun sich auf. In einigen Gebieten nimmt die Steinschlaggefahr zu, und einzelne Geländeabschnitte können instabil werden.» Dies verändere manche Zustiege und mache es stellenweise schwierig, die richtige Route zu wählen.
PLANUNG: Eine sorgfältige Planung sei deshalb das A und O, so der SAC. Vor Bergtouren müsse man sich vorgängig über die aktuellen Verhältnisse informieren. Der SAC informiert in seinem Tourenportal über bekannte Gefahrenstellen und aussergewöhnliche Verhältnisse. Daneben böten Plattformen wie gipfelbuch.ch, hikr.org oder camptocamp.org wertvolle Informationen. Auch Hüttenwartinnen und Hüttenwarte sowie lokale Bergführerbüros könnten Auskunft geben.
ALTERNATIVEN: Schwierigkeiten und Routenführungen können von Tourenbeschreibungen oder Erfahrungen aus früheren Jahren abweichen, wie der SAC mitteilte. Vor der Tour gelte es, alternative Ziele oder Routen zu prüfen. Je nach Verhältnissen böten Gratanstiege oder reine Felsklettertouren günstigere Bedingungen.
AUSBILDUNG: Berggängerinnen und Berggänger sollen ihr Wissen und ihre Fähigkeiten mit Aus- und Weiterbildungen laut dem SAC auf dem aktuellen Stand halten. Wer wenig Erfahrung im Hochgebirge habe, solle Touren mit einer Bergführerin, einem Bergführer oder im Rahmen einer SAC-Sektionstour unternehmen.
https://www.sac-cas.ch/de/ausbildung-und-sicherheit/sicher-unterwegs/