Stadtrat will kein «Winterthurer First» gegen Wohnungsnot
Mit der SVP-Wohninitiative «Für eusi Stadt, für eusi Familie» entstehe keine einzige neue Wohnung und die Ursachen des angespannten Wohnungsmarkts würden bestehen bleiben.
Der Wohnraum würde nur anders verteilt, hält der Stadtrat in einer Stellungnahme vom Donnerstag fest. Die Wohnungsnot lasse sich aber nur mit mehr Wohnraum und langfristigen Lösungen entschärfen, nicht mit neuen Vergaberegeln für vorhandene Wohnungen.
«Auch Auswärtige sind willkommen»
Zudem widerspreche «Winterthurer First» dem Selbstverständnis von Winterthur als offene und lebendige Stadt. «Auch Auswärtige sind willkommen, in Winterthur zu arbeiten, am städtischen Leben teilzunehmen und hier zu wohnen.» Die Bevorzugung von Einheimischen würde zudem die Mobilität zwischen den Gemeinden erschweren.
Als nächstes wird das Stadtparlament über die SVP-Initiative diskutieren. Wann sie vors Volk kommt, ist noch offen.