Titel für Hüberli/Brunner und Heidrich/Haussener
Bei den Frauen fiel die Entscheidung über den diesjährigen Turniersieg in einem dramatischen Tiebreak. Tanja Hüberli und Nina Brunner setzten sich gegen das Interims-Duo Anouk Vergé-Dépré und Leona Kernen hauchdünn durch. Vergé-Dépré und Kernen hatten den ersten Satz für sich entschieden, ehe Hüberli/Brunner mit einem 21:14 im zweiten Durchgang konterten. Im hart umkämpften dritten Satz bewiesen die Favoritinnen nach mehrfachen Zwei-Punkte-Rückständen starke Nerven, kämpften sich zurück und verwerteten schliesslich ihren vierten Matchball zum 18:16. Für Hüberli und Brunner ist es nicht der erste Erfolg in Bern: Bereits 2024 hatten sie auf dem Bundesplatz den Schweizer Meistertitel gefeiert.
Ihre diesjährigen Finalgegnerinnen Vergé-Dépré und Kernen spannten am Turnier erstmals überhaupt zusammen. Die neue Paarung ergab sich aus der Not heraus, da ihre etatmässigen Partnerinnen verzichten mussten: Kernens reguläre Partnerin Joana Mäder beendete die Saison aufgrund einer Fussverletzung vorzeitig, und Anouks jüngere Schwester Zoé Vergé-Dépré pausiert aus gesundheitlichen Gründen.
Bei den Männern setzte sich das Duo Adrian Heidrich/Yves Haussener im Final in einem ebenfalls umkämpften Spiel über drei Sätze gegen Livio Friedli/Luc Flückiger durch. Nach einem 21:19 im Startsatz und einem knapp verlorenen zweiten Durchgang (19:21) sicherten sie sich den Meistertitel souverän mit einem 15:10 im Tiebreak. Für Heidrich und Haussener ist es der erste gemeinsame Erfolg auf dieser Stufe. Die beiden spannen erst seit Anfang dieses Jahres zusammen.