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Wawrinkas nächste Derniere

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Wawrinkas nächste Derniere

13. Juli 2026, 04:00 Uhr
Schrieb am Sonntag unzählige Autogramme: Stan Wawrinka bei seiner Abschiedsfeier in Gstaad
© KEYSTONE/PETER SCHNEIDER
Die nächste Station auf Stan Wawrinkas Abschiedstour ist Gstaad. Am Sonntag feiert er mit den Fans, am Montag spielt er beim Sand-Traditionsturnier Doppel und am Dienstag die erste Runde im Einzel.

Auch im Berner Oberland wird Stan Wawrinka den Spagat zwischen Abschiedsfeier und Konzentration auf das Tennis versuchen. «Ich bin immer noch in erster Linie Wettkämpfer», versichert der dreifache Grand-Slam-Champion immer wieder. Zuletzt in Wimbledon erbrachte der 41-jährige Waadtländer mit einem begeisternden Kampf mit vier Tiebreaks gegen Matteo Berrettini noch einmal eindrücklich den Beweis, dass er nach wie vor konkurrenzfähig ist.

Vor dem Start des Swiss Open gab es in Gstaad am Sonntag eine Feier Wawrinkas mit Fans und Sänger Bastian Baker. Am Montag soll er zusammen mit Jérôme Kym Doppel spielen, falls es der Spielplan erlaubt. Am Dienstag wird es im Einzel traditionell einen Schweizer Tag geben.

Fünf Schweizer im Hauptfeld

Kym (ATP 196) ist dank einer Wildcard wie auch Kilian Feldbausch (ATP 288) und Dominic Stricker (ATP 343) im Hauptfeld, dazu kommt der Qualifikant Dylan Dietrich (ATP 694). Kym und Stricker wollen Gstaad nach zum Teil schwierigen Monaten ohne viele Siege auch als Sprungbrett nutzen, wie sie das in der Vergangenheit schon taten. Letztes Jahr erreichte der Aargauer Kym erstmals die Viertelfinals, der Berner Stricker stand beim Heimturnier immerhin dreimal in den Achtelfinals. Für Feldbausch und Dietrich wird es die Premiere auf der ATP Tour.

Ansonsten ist das Tableau weniger stark besetzt als auch schon - auch, weil noch der eine oder andere Spieler absagen musste. So fehlen der zweifache Sieger Berrettini oder Jan-Lennard Struff, der in Wimbledon mit 36 Jahren sensationell in die Viertelfinals stürmte.

Bublik und Ruud als Topfavoriten

Dennoch machen attraktive Spieler ihre Aufwartung. Die Topfavoriten sind Alexander Bublik (ATP 11), der Sieger des letzten Jahres, und Casper Ruud (ATP 12), mit drei Titeln in Genf und zwei in Gstaad ein Spezialist für die Schweizer Sandturniere. Spannend wird sicher auch das Comeback von Valentin Vacherot (ATP 20). Der Monegasse spielte sich mit seinem Triumph am Masters-1000-Turnier in Schanghai im letzten Herbst ins Rampenlicht, musste aber am French Open wegen einer Stressfraktur Forfait erklären und verpasste die kurze Rasensaison.

Einer, der auch endlich wieder einmal nach einem Erfolgserlebnis lechzt, ist Stefanos Tsitsipas. Der charismatische Grieche ist auf Platz 87 der Weltrangliste abgerutscht und kehrt nach seinem Halbfinal von 2024 ins Saanenland zurück. Dazu kann die Turnierleitung bis zur Auslosung am Samstag noch eine dritte Wildcard vergeben.

Quelle: sda
veröffentlicht: 13. Juli 2026 04:00
aktualisiert: 13. Juli 2026 04:00