Bayern-Coach nach Hirnhautreizung aus Spital entlassen
«Man hat gefunden, was es ist. Es ist eine Hirnhautreizung, die den Zwischenfall am letzten Freitag heraufbeschworen hat», sagte Eberl über den Cheftrainer, der am vergangenen Freitag auf dem Trainingsplatz zusammengebrochen war.
«Es geht ihm ehrlicherweise den Umständen entsprechend gut. Er ist heute aus dem Spital entlassen worden, das ist die grösste und schönste Nachricht für uns alle», erklärte Eberl weiter. Der Belgier Kompany könne nun seine Reha zu Hause absolvieren. Die Reha bedeute in diesem Fall ganz viel Ruhe, sagte Eberl. Bis auf Weiteres wird der Trainer von seinem Assistenten Aaron Danks vertreten.
Danks hatte Kompany vor dessen Entlassung im Spital besucht. Eberl widersprach der These, dass der Kollaps auch eine Folge des zu grossen Drucks sei. «Es ist eine Krankheit. Die kann jeder von uns bekommen. Das hat nichts mit dem Druck zu tun, den wir in der Bundesliga haben», sagte der 53-Jährige auf eine entsprechende Nachfrage.
Eberl sprach von «einer schweren Zeit» für den Verein. «Man merkt, wie der Klub zusammensteht.» Derzeit fehlt den Münchnern auch Führungsspieler Joshua Kimmich nach dem Tod seines Vaters.
Kompany war am Freitag zusammengebrochen, als er nach dem Abschlusstraining der Profis für das Bundesliga-Spiel beim SC Freiburg noch beim Training der Bayern-Amateure zuschaute. Der Notarzt musste alarmiert werden.