Bayern München mit neuem Anteilseigner
Der FC Bayern kassiert durch den Verkauf von Anteilen an seiner Profifussball AG eine dreistellige Millionensumme. Wie der deutsche Fussball-Rekordmeister und der langjährige Partner Viessmann mitgeteilt haben, steigt das Familienunternehmen mit Sitz in München nach Adidas, Audi und Allianz als Anteilseigner ein. Während satzungsgemäss 70 Prozent der Anteile beim Mutterverein verbleiben, erwirbt Viessmann das letzte verfügbare Anteilspaket in Höhe von ursprünglich fünf Prozent.
Die vier Minderheitsaktionäre liegen künftig bei insgesamt 30 Prozent - so sieht es die Vereinssatzung auch vor. Während Viessmann nach Abschluss der Transaktion knapp 6,7 Prozent der Anteile an der FC Bayern München AG hält, liegen die anderen drei Gesellschafter dann jeweils bei etwas weniger als 7,8 Prozent. Die Zahlen ergeben sich dadurch, dass der Einstieg als Kapitalerhöhung umgesetzt wird.
Im Vorfeld der Transaktion ist über eine Summe in Höhe von 250 Millionen Euro spekuliert worden. In dieser Dimension soll sich der Deal nun auch bewegen. Offizielle Angaben zu den Zahlen gibt es nicht.
Vorstandschef Max Viessmann, der im Verwaltungsbeirat des FC Bayern sitzt, soll Mitglied des Aufsichtsrats der FC Bayern München AG werden. Das Gremium soll damit von neun auf zehn Personen erweitert werden. «Dieser Schritt stärkt die Eigentümer-Struktur der FC Bayern München AG. Zudem vergrössert eine noch einmal deutlich verbesserte Eigenkapitalbasis die Handlungsspielräume in einer Zeit des permanenten Wandels», sagte Präsident Herbert Hainer.