«Die Fans sollen ein tolles Erlebnis haben»
Fribourg-Gottéron ist am Spengler Cup nicht nur auf dem Eis präsent, sondern auch ausserhalb. Im gemütlichen Chalet Fribourgois unmittelbar neben dem Davoser Stadion können sich die Fans unter anderem ein Fondue gönnen. Der perfekte Ort also für Christian Hofstetter, eins Spieler bei Fribourg, über den Stand der Dinge beim grössten Schweizer Sport-Event im kommenden Jahr zu sprechen.
«Bis Ende Jahr werden wir die Grenze von 200'000 verkauften Tickets erreicht haben», sagt Hofstetter im Gespräch mit der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. «Wir befinden uns im Fahrplan, dennoch ist es weiter eine Herkulesaufgabe, die Hallen zu füllen. Unser Ziel ist es, zwischen 300'000 und 400'000 Tickets zu verkaufen. Das ist auch abhängig davon, was für Kosten noch auf uns zukommen in der ganzen Planung der Fan-Zonen. Was machen wir? Fahren wir überall gross, riesig oder etwas bescheidener? Das sind alles Dinge, die einen Einfluss haben.»
Apropos Fanzonen. In Zürich wird diese nun an einem anderen Ort entstehen, und zwar auf dem Juchhof. Ursprünglich war sie näher am Stadion vorgesehen. Warum diese Änderung, Christian Hofstetter? «Wir hatten zwar in der Nähe der Halle eine gewisse Fläche zur Verfügung, sahen jedoch, dass wir diese mit den ganzen Vorgaben für die Sponsoren, die Präsenz, die Zugänge, das Sicherheits-Dispositiv nicht genügend hätten nutzen können.» Um den Fans mehr Attraktivität zu bieten, hätten sie sich zu dieser Änderung entschlossen. «Das neue Konzept hat sehr viele Vorteile gegenüber dem geplanten. Ich denke, am Schluss werden wir alle davon profitieren.»
Wann ist für ihn die WM ein Erfolg? «Wenn die Fans ein tolles Erlebnis hatten und wenn die Spieler, die Sponsoren, die Medien von einer coolen WM sprechen. Kurzum: Wenn es auf allen Ebenen lachende und zufriedene Gesichter gibt.»
Welche Legacy erhofft er sich von dieser WM für das Schweizer Eishockey? Hofstetter: «Die Freude an diesem Sport noch mehr zu entfachen.» Dabei denkt er nicht nur an mehr Mädchen und Jungs, die Eishockey spielen, sondern auch an neue Fans. «Wir brauchen eine grössere Breite auf allen Ebenen. Es ist auch eine Chance für das Schiedsrichterwesen. Es braucht nicht nur die Eltern, sondern weitere Leute, welche diesen Sport mittragen. Da kann die WM eine Plattform sein, um die Begeisterung weiter zu entfachen.»