Die Pfiffe in Pristina schmerzen Granit Xhaka
Bei den Schweizer Stars ist die Genugtuung über eine Qualifikation ohne Niederlage und die Vorfreude auf die Endrunde im kommenden Sommer in den USA, Mexiko und Kanada gross. Der einzige Misston sind die Pfiffe gegen Granit Xhaka im Land seiner Herkunft. Das sagten Xhaka und die weiteren Leistungsträger Ricardo Rodriguez und Manuel Akanji nach dem Spiel beim Fernsehen SRF.
Granit Xhaka (Captain): «Jeder Einzelne, der dabei ist, kann stolz sein. Ich in einfach nur happy und glücklich. Jetzt können wir endlich feiern. Für uns war auch wichtig, dass Kosovo die Euphorie nicht mitnehmen konnte. Mental war es nicht einfach, wir waren ja fast durch. Es war eine sehr gute erste Halbzeit, bis zum Führungstor waren wir sehr souverän. Insgesamt war es ein sehr gute Kampagne, ein ganzes Jahr ohne Niederlage. dass ich ausgebuht wurde, hat mich überrascht, das war das Letzte, was ich erwartete. Es schmerzt, aber ich muss es akzeptieren.»
Ricardo Rodriguez (Verteidiger): «Es ist immer schön, eine WM zu spielen. ich bin überglücklich, kann es nicht recht beschreiben. Wir haben kein schlechtes Spiel gemacht, als Schlusspunkt ist das ok. Als Gegner wünsche ich mir sicher nicht Brasilien, die hatten wir schon. Argentinien wäre schön.»
Manuel Akanji (Verteidiger): «Wir wollten den Sieg holen, aber sicher nicht verlieren. Die ganze Quali war sehr souverän. Der Zusammenzug im Sommer mit den beiden Spielen in Amerika war sehr wichtig, nachher konnten wir das gleich weiterziehen. Wichtig waren die ersten zwei Heimspiele, da sind wir super gestartet. Ich weiss, wie es ist, an eine WM zu fahren. Ich denke, das ist das Grösste, das du als Fussballer erleben kannst, dein Land an einer WM zu vertreten. Und wer weiss, vielleicht kommen wir dieses Mal ja weiter und können in Amerika etwas reissen. Am liebsten hätte ich aus der ersten Gruppe jemanden, den wir noch nicht hatten. Argentinien, Holland, Kanada. Nicht wieder Brasilien. Und ja, heute gibts keinen Tee und kein Wasser.»