Freiburg zum ersten Mal in einem europäischen Halbfinal
Freiburg liess gegen Celta Vigo nach dem 3:0 zuhause auch in der Fremde nichts anbrennen und gewann das Rückspiel 3:1. Nottingham behauptete sich mit Ndoye in der Startelf zuhause gegen den mehr als 80 Minuten lang in Unterzahl spielenden FC Porto nach dem 1:1 in Portugal 1:0.
Igor Matanovic und zweimal Yuito Suzuki erzielten in Vigo die Tore für die glänzend aufspielenden Freiburger. Mit einem Doppelschlag in der 33. und 39. Minute nahmen die Breisgauer der Partie nach dem 3:0 im Hinspiel früh die letzte Spannung.
Wenig fehlte, und das 3:0 wäre auf Manzambis Konto gegangen. Der Schweizer Allrounder tankte sich in der 51. Minute über die rechte Seite in den Strafraum und liess Vigos Goalie Ionut Radu mit einem Haken aussteigen. Sein Abschluss aus kurzer Distanz wurde noch geblockt und ermöglichte Suzuki im Nachsetzen den zweiten Treffer. Nach 70 Minuten kam Ogbus für Manzambi ins Spiel.
Freiburgs Gegner im ersten Europacup-Halbfinal der Vereinsgeschichte ist am 30. April und 7. Mai Sporting Braga, das Betis Sevilla mit Ricardo Rodriguez eliminierte. Die Portugiesen lagen beim 4:2-Sieg in Spanien nach 26 Minuten 0:2 zurück, ehe sie das Spiel noch drehten. Im Hinspiel hatten sich die Teams 1:1 getrennt. Vor Sevillas Gegentreffer zum 2:2 verlor Rodriguez ein Kopfballduell gegen den Assistgeber Ricardo Horta.
Im zweiten Halbfinal misst sich Ndoyes Nottingham mit dem englischen Ligakonkurrenten Aston Villa, der dem FC Bologna (in der ersten mit Remo Freuler, in der zweiten mit Simon Sohm) auch im Rückspiel keine Chance liess (4:0).