Hasler startet gelassen in die Olympischen Spiele
Die ersten Trainings sind gut verlaufen, Nervosität verspürt Jonas Hasler kaum mehr. «Vor der Abreise, habe ich mir viele Gedanken darüber gemacht, wie es sein wird. Jetzt freue ich mich nur noch, dass ich hier sein darf», sagte er im Rahmen der Online-Medienrunde aus dem Hotel in Livigno.
Eine bestimmte Rangierung setzt er sich nicht als Ziel, dafür liessen sich zu viele Faktoren, unter anderem das Wetter, nicht beeinflussen. «Ich habe es hierhin geschafft. Anzutreten ist noch das Tüpfli auf dem i. Das Wichtigste ist mir, Spass zu haben und mein Bestes zu geben.»
Seine Spiele am Donnerstag mit der Big-Air-Disziplin zu eröffnen, sieht Hasler, der auch im Slopestyle und der Halfpipe antritt, als Vorteil. Denn während er sich im Slopestyle die grössten Chancen ausmalt und sich über eine Finalqualifikation oder ein Diplom «unglaublich freuen» würde, könne er im Big Air starten, ohne sich grosse Gedanken zu machen.
Am Sonntagabend beginnt Olympia mit der Big-Air-Qualifikation der Frauen auch für Ariane Burri. Die 25-Jährige ist zum zweiten Mal an Winterspielen dabei. «Gerade im Vergleich zu 2022, als wegen Covid alles stark kontrolliert war, ist es aber ein ganz anderes Event», betonte die Snowboarderin.
Auch sie selbst sei in den vergangenen Jahren reifer geworden. «Damals war es mega, dass ich überhaupt die Qualifikation geschafft habe. Dieses Mal wäre ich enttäuscht gewesen, hätte es nicht gereicht», sagte sie. Dennoch setzt sie sich keine Resultate als Ziel - sie könne nicht beeinflussen, was die anderen Athletinnen zeigen. «Wenn ich mein bestes Snowboarden abrufe, und meine Tricks wie gewünscht zeige, dann gehe ich zufrieden nach Hause.»