Pius Suter mit drei Skorerpunkten zum Sieg
Zwölf Punkte müssen die St. Louis Blues in den verbleibenden 24 Spielen noch aufholen, um es in die Playoffs zu schaffen. Gegen die Seattle Kraken, die aktuell im Westen den letzten Playoff-Platz belegen, machten sie zumindest einen ersten Schritt.
Suter erzielte zu Beginn des Schlussdrittels mit seinem achten Saisontreffer das 4:1, zuvor hatte er dem Hattrick-Torschützen Dylan Holloway zweimal assistiert. Der 29-jährige Zürcher wurde hinter Holloway als zweitbester Spieler der Partie ausgezeichnet.
Vom Ausrutscher Seattles profitieren konnten die Nashville Predators. Sie liegen nach einem 4:2-Sieg in Chicago nur noch zwei Punkte hinter den Playoff-Rängen. Ihr Schweizer Captain Roman Josi liess sich beim Siegtor zum 3:2 seinen 29. Assist der Saison gutschreiben.
Niederlagen gab es für die weiteren Schweizer. Die New Jersey Devils mit Captain Nico Hischier, Timo Meier und Jonas Siegenthaler verloren 1:4 gegen Pittsburgh und damit bereits wieder zum zweiten Mal nach dem Unterbruch und insgesamt zum fünften Mal in Folge. «Frustrierend», meinte Hischier. «Ich hasse es zu verlieren. So mach es keinen Spass.» Die mit hohen Ambitionen gestarteten Devils liegen im Osten auf den zweitletzten Platz, die Playoffs liegen in weiter Ferne.
Verteidiger Janis Moser (1 Assist) unterlag mit den Tampa Bay Lightning 4:5 in Carolina. Das Team aus Florida kann sich die Niederlage leisten, es führt die Tabelle im Osten noch immer an. Philipp Kurashev unterlag mit den San Jose Sharks in Calgary 1:4.
Moser ist vor dem Schlussspurt im Kampf um die Playoffs neben Goalie Akira Schmid (Vegas Golden Knights) der einzige Schweizer, dessen Saison nach aktuellem Stand nicht nach der Regular Season zu Ende geht.