Rybakina krönt die Wachablösung
Die beiden aktuell besten Spielerinnen der Tour standen sich zum vierten Mal in diesem Jahr gegenüber. Nachdem Rybakina den Final am Australian Open für sich entschieden hatte, unterlag sie Sabalenka in Indian Wells und Miami. In New York verhinderte die 27-Jährige die dritte Niederlage in Folge auf amerikanischem Boden.
Den Erfolg feierte Rybakina auch dank ihrer Nervenstärke. Nach dem zweiten Satz schien das Momentum auf der Seite Sabalenkas zu liegen, doch Rybakina dominierte den dritten Satz fast nach Belieben. Sie nahm ihrer Gegnerin zweimal den Aufschlag ab, während sie bei eigenem Service insgesamt nur noch drei Punkte abgab.
Damit versöhnte sich Rybakina auch mit dem Turnier, bei dem sie in den sieben Teilnahmen davor nie über die Achtelfinals hinausgekommen war. Ausserdem hat Rybakina mit dem Sieg am US Open nun drei der vier Grand-Slam-Turniere für sich entschieden. Vor dem Australian-Open-Triumph zu Beginn des Jahres hatte sie 2022 in Wimbledon gewonnen.
Sabalenka steht bei vier Grand-Slam-Titeln. Sie gewann das Australian Open und das US Open je zweimal. In New York verpasste die 28-jährige Belarussin ihren dritten Sieg in Serie. Nun beendet Sabalenka das Jahr 2026 ohne Titel an einem Grand-Slam-Turnier. Das war ihr zuletzt 2022 passiert.
Rybakina dagegen krönt die bevorstehende Wachablösung an der Weltranglistenspitze, die bereits mit ihrem Halbfinal-Einzug feststand. Ab Montag wird sie als 30. Spielerin das 1975 ins Leben gerufene Ranking anführen. Sabalenka hatte die Position als Nummer 1 seit Oktober 2024 ununterbrochen inne.