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Schweizer trumpfen in Aserbaidschan nochmals auf

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Schweizer trumpfen in Aserbaidschan nochmals auf

8. März 2026, 08:06 Uhr
Rémi Bonnet ist Europameister im Vertikal-Rennen
© KEYSTONE/MAXIME SCHMID
Die Schweizer trumpfen zum Abschluss der Skitourenrennen-EM in Aserbaidschan nochmals auf und sichern sich drei Medaillen im Vertikal-Rennen. Das sind die weiteren Fakten vom Sonntag.

Bonnet und Gay feiern Doppelsieg zum Abschluss

Skitourenrennen. - Die Schweizer prägen den Abschluss der Skitourenrennen-EM in Aserbaidschan. Im nicht-olympischen Vertikal-Rennen siegte Rémi Bonnet vor seinem Landsmann Aurélien Gay und dem Österreicher Christoph Hochenwarter. Robin Bussard (4.) und Ludovic Lattion (6.) rundeten das tolle Schweizer Teamergebnis ab. Im Rennen der Frauen sicherte sich Caroline Ulrich Bronze. Die 24-jährige Westschweizerin musste sich einzig der Österreicherin Sarah Dreier und der Italienerin Giulia Murada geschlagen geben. Thibe Deseyn (4.) fehlte etwas mehr als eine halbe Minute auf ihre Landsfrau respektive zu Bronze. Marianne Fatton (5.), die an Olympia gross abgeräumt hat und an der EM zweimal Gold und einmal Silber gewann, ging für einmal leer aus.

Podestplatz für Noémi Wiedmer

Snowboard. - Die Olympia-Vierte Noemi Wiedmer stand am Sonntag als Dritte erstmals auf dem Weltcup-Podest. Im Boardercross im türkischen Erzurum lag die 18-jährige Berner Oberländerin wie schon im Olympia-Final zwischenzeitlich in Führung, büsste aber noch Positionen ein. Aline Albrecht schaffte den Vorstoss in den kleinen Final. Die restlichen Frauen und Männer der Schweizer Teams blieben spätestens in den Viertelfinals hängen.

Skispringer knapp neben dem Podest

Skispringen. - Sandro Hauswirth und der Olympia-Dritte Gregor Deschwanden boten beim Weltcup in Lahti einen starken Super-Team-Wettkampf. Die beiden klassierten sich nach je drei Sprüngen von der Grossschanze als Fünfte nur fünf Zähler oder umgerechnet knapp drei Meter hinter dem Podest.

Österreich und Slowenien lagen für die restlichen Teams ausser Reichweite. Das drittklassierte Finnland, Deutschland, die Schweiz und Norwegen lieferten sich einen engen Kampf um den letzten Podestplatz. Mitfavorit Japan hingegen wurde nach dem ersten Sprung in Führung liegend disqualifiziert, weil die Skilänge von Ren Nikaido um einen Zentimeter zu lang war.

Platz 7 für Natalie Maag

Schlitteln. - Natalie Maag belegte zum Abschluss der Weltcup Saison in Altenberg im Einsitzer Platz 7. Auch im Schlussklassement der Gesamtwertung nimmt die Zürcherin nach neun Events Platz 7 ein. Aus dem Palmarès der Olympia-Neunten sticht diese Saison die EM-Bronze auf ihrer Heimbahn in Oberhof hervor.

Hablützel in Sapporo bester Europäer

Snowboard. - Der Schweizer David Hablützel kehrte mit Platz 8 in den Weltcup zurück. In der Halfpipe in Sapporo war er damit der beste Europäer. Der Australier Valentino Guseli im 2. Rang war der einzige Athlet, der mit den Japanern mithalten konnte. Sechs der ersten sieben Plätze gingen an die Einheimischen. Es gewann Yuto Totsuka, Dritter wurde Ryusei Yamada. Der Final konnte aufgrund der schlechten Wetterbedingungen nicht durchgeführt werden, sodass die Resultate der Qualifikation gewertet wurden. Jan Scherrer klassierte sich nach einem Sturz am Ende des 15-köpfigen Klassements. Der 31-jährige St. Galler stürzte bereits in Livigno und musste den olympischen Halfpipe-Wettbewerb in der Folge auslassen.

Saison-Bestresultat für Frauenstaffel

Biathlon. - Trotz des Fehlens vom Amy Baserga gelang der Schweizer Frauenstaffel in Kontiolahti mit Platz 6 das Saison-Bestresultat. Aita Gasparin, Lea Meier, Lena Häcki-Gross und Lydia Mettler kamen mit acht Nachladern, aber ohne Strafrunde durch. Schweden, Frankreich und Norwegen holten mindestens 50 Sekunden vor der Schweiz die Podestplätze.

Im Massenstart musste Sebastian Stalder mit Platz 22 und zwei Minuten Rückstand vorliebnehmen, obwohl er nur eine Scheibe verfehlte. In der Loipe ist sein Rückstand auf die Besten derzeit zu gross, um einen Coup zu landen. Joscha Burkhalter, der in der vergangenen Woche noch krank war, kam als 25. ebenfalls nicht auf Touren.

Nadine Fähndrich beste Schweizerin

Langlauf. - Im 10-km-Lauf in klassischer Technik mit Einzelstart war Nadine Fähndrich in Lahti mit Platz 11 für das beste Resultat bei den Schweizer Frauen besorgt. Mit 38 Sekunden Rückstand auf die Siegerin Frida Karlsson setzte sie sich teamintern gegen Anja Weber (19.) und Nadja Kälin (24.) durch. Auch bei den Männern schnitten die Sprinter besser ab: Janik Riebli (38.) und Valerio Grond (39.) klassierten sich vor ihren Kollegen. Johannes Hösflot Klaebo gewann ein weiteres Mal.

Quelle: sda
veröffentlicht: 8. März 2026 08:06
aktualisiert: 8. März 2026 08:06