Schweizerinnen geben sich zum EM-Auftakt keine Blösse
Viermal WM- sowie zweimal EM-Gold holte Alina Pätz gemeinsam mit Silvana Tirinzoni. Einen letzten gemeinsamen Höhepunkt erlebten die beiden mit dem Gewinn von Olympia-Silber in diesem Jahr in Cortina d'Ampezzo. Nach dem Rücktritt von Tirinzoni in diesem Frühling trägt Pätz als neuer Skip noch mehr Verantwortung.
Zumindest im Auftaktmatch gab sich die Schweiz in neuer Besetzung keine Blösse. Die 36-jährige Zürcherin Pätz, Selina Witschonke, die vom «alten» Team noch übrig ist und die neuen Teammitglieder Stefanie Berset und Renée Frigo sorgten im 2. End mit einem Viererhaus für eine beruhigende Führung. Das Schweizer Quartett, das in dieser Besetzung seine ersten drei Turniere auf der World Curling Tour gewann und beim ersten Grand-Slam-Turnier der Saison in der vorletzten Woche die Viertelfinals erreichte, stahl im 5. End einen Stein. Nach einem Zweierhaus für die Schweiz im 7. End gab Tschechien auf.
Am Mittwoch (15.30 Uhr) treffen die Schweizerinnen in der 2. Runde auf Deutschland. Die Männer um Skip Marco Hösli starten am Mittwoch mit den Spielen gegen Spanien (12.00 Uhr) und Tschechien (19.00 Uhr) ins Turnier.
Die Europameisterschaft wird in einem neuen Modus und mit zwölf statt zehn Teams ausgetragen. Die Halbfinalisten werden nicht mehr durch eine Round Robin ermittelt, in der jede Nation gegen jede andere antritt, sondern durch Gruppenspiele. Die besten zwei Teams jeder Vorrundengruppe qualifizieren sich für die Halbfinals.